Buy-and-hold ist was für Idioten

Der Begriff Buy-and-hold gehört offensichtlich zum heiligen Wortschatz der Finanzblog-Szene. Buy-and-hold, also das “Kaufen und Liegenlassen”, sei die perfekte Anlagestrategie für Jedermann.
Und jede Frau.

Folglich werden Buy-and-hold-Anleger in nahezu jedem Finanzblog Lob gepriesen und Verkäufer von Wertpapieren gegeißelt. Folge dem Pfad des Buy-and-hold und wandere direkt ins Paradies. Gehe nicht über Los und ziehe keine Aktien ab.

Denn langfristig sei Buy-and-hold immer am erfolgreichsten.

Allerdings berufen sich die meisten Prediger des Buy-and-hold auf externe Quellen. Meist auf andere Blogs , Studien oder selbsternannte Experten. Die Blogger selbst, haben oft weder die Erfahrung eines Langfristanlegers, noch haben sie eigene Untersuchungen zum Thema angestellt. Wenn Tim Schäfer zwanzig Mal schreibt “Kaufe wie doof, aber verkaufe nie” – dann wird da schon was dran sein…

Aber nicht mit mir!

Hiermit behaupte ich, dass von mir ausgeklügelte Exit-Strategien besser abschneiden als Buy-and-hold.

Um dies zu beweisen, schicke ich fünf Herausforderer ins Rennen. In diesem gilt es, die Buy-and-hold-Strategie zu schlagen. Ja – ich möchte fast sagen zu vernichten.

Der Titelverteidiger

Als Buy-and-hold-Champion – sozusagen als Titelverteidiger – steigt der Finanzwesir in den Ring.

Quelle: Finanzwesir

Der bärtige Finanzwesir wurde 2014 in Hamburg geboren. Er versteht sich als Sicherheitsberater der Kleinanleger. Glaubt man den sagenhaften Erzählungen, so haust der Finanzwesir in einem dunklen Kellerraum unterhalb der Elbphilharmonie. Nichtsdestotrotz tritt er nahezu wöchentlich als Finanzblog-Autor in Erscheinung. In seinen Texten predigt er die Philosophie des passiven und langfristigen Investierens.

Die Herausforderer

Mein Team der Herausforderer besteht aus folgenden Hochkarätern:

#1 – Schlaubi-Schlumpf

Quelle: Schlumpf-Wiki

Schlaubi Schlumpf heißt eigentlich Schlaubio Blu E. Piccolo oder Pidshin Pygmäisch Zshluabyy Smurfii pruhay Prkllyä. Schlaubi war einer der 1.652 Söhne des Patriarchen von Schlumpfhausen, Don Papa Schlumpf. Dieser allerdings akzeptierte ihn niemals, weil er eine Brille trug und das uncool aussah. Schlaubi erholte sich nie von dieser Ablehnung des Vaters, was aber gleichermaßen zur Motivation für sein schlumpfuntypisches Leben wurde. (Quelle)

Schlaubi weiß immer alles besser und übernimmt gerne die Verantwortung für alle.

#2 – Vilfredo Pareto

Quelle: Alchetron

Vilfredo Federico Pareto war ein italienischer Ingenieur, Ökonom und Soziologe. Desweiteren machte er sich als Begründer der volkswirtschaftlichen Neoklassik einen Namen. Zudem sind die Pareto-Verteilung, das Paretodiagramm, das Pareto-Optimum und das Paretoprinzip (80-zu-20-Regel) nach ihm benannt (Quelle).

#3 – Erwin

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Erwin ist das offizielle Maskottchen des FC Schalke 04 und wurde am 04.05.1994 geboren. Er wohnt in der Veltins-Arena zu Gelsenkirchen und tritt bei Heimspielen als Fahnenschwenker auf. Was er in der Rest der Zeit tut, ist unbekannt. Vermutlich schämt er sich wegen seiner großen Nase.

Erwin verkörpert Treue in guten und in schlechten Zeiten. Also die perfekten Eigenschaften für einen erfolgreichen Anleger.

#4 – Mick Knauff

Ohne Kommentar

#5 – Gott

Quelle. lerntippsammlung.de

Siehe Mick Knauff

Die Spielregeln

Ob Buy-and-hold wirklich überlegen ist, kann mathematisch/statistisch oder empirisch gelöst werden. Mathematisch gibt es schier unzählige Variablen. Daher wählen wir hier den empirischen Ansatz. (Sollten Statistiker mitlesen: es ist nur eine Stichprobe. Für alle anderen Leser klingt empirisch aber cooler.)

Bevor wir starten, müssen wir noch ein paar Rahmenbedingungen definieren. Um den Vergleich zu vereinfachen, müssen wir folgende Spielregeln festlegen.

1. Wir investieren nur in einen Wert an – den DAX. Warum? Der Dax ist ein Performance-Index, was bedeutet, dass Dividenden bereits im Wert enthalten sind. Außerdem gibt der Dax die Entwicklung des gesamten Marktes wieder. Man könnte natürlich auch einen anderen Index wählen. Für unser Duell ist es aber auch egal, welchen man wählt.

2. Wir schauen uns die Eröffnungskurse der ersten Handelstage in den Monaten Januar 1998 bis Dezember 2016 an.

Wir betrachten also folgende Kursentwicklung:

3. Gekauft wird per monatlichem Sparplan am ersten Handelstag zu jeweils 300 €.

4. Werden Anteile verkauft, so werden diese im Laufe der Zeit wieder re-investiert. Bis dahin liegen sie unverzinst auf dem Verrechnungskonto.

5. Transaktionsgebühren werden vernachlässigt. Der Anteil der Transaktionsgebühren ist marginal, da wir nur in einen Wert investieren und nicht so häufig Transaktionen durchführen.

6. Die laufenden Gebühren werden vernachlässigt. Einen Dax-ETF gibt es bereits ab 0,08% p.a.

7. Die Inflation wird vernachlässigt, da sie für den Vergleich der absoluten Zahlen unerheblich ist.

Alles paletti? Auf in den Kampf!

Der Titelverteidiger legt vor: Finanzwesir

Zuerst legt der Titelverteidiger vor. Der Finanzwesir investiert ab dem 02.01.1998 monatlich 300 € per Sparplan in unseren Dax-ETF. Also zahlt er in den 18 Jahren insgesamt 64.800 € ein. Im Dezember 2016 steht ein Gesamtvermögen von 125.989 €. Diesen Wert gilt es also zu schlagen.

Benchmark: 125.989 €

Die genaue Berechnungen kannst du in folgender Excel-Datei nachvollziehen: Buy_and_hold

Herausforderer #1: Schlaubi-Schlumpf

Schlaubi-Schlumpf investiert ebenfalls monatlich 300 € per Sparplan in unseren Dax-ETF. Allerdings erkennt Schlaubi natürlich drei Hochpunkte und verkauft jeweils seinen kompletten Depotbestand. Die Verkaufserlöse re-investiert Schlaubi in den darauf folgenden 30 Monaten zu jeweils gleichen Sparraten.

Dementsprechend hat Schlaubi zu folgenden Zeitpunkten verkauft:

Mit der gleichen Investitionssumme wie der Finanzwesir, kommt Schlaubi am Ende auf ein Gesamtvermögen von 122.495 €. Schade, knapp vorbei am Finanzwesir.

Finanzwesir 1 : 0 Herausforderer 

Herausforderer #2: Vilfredo Pareto

Wir benötigen wohl mehr mathematische Finesse, um den Herausforderer zu schlagen. Daher versuchen wir es jetzt mit einer todsicheren Strategie – dem Pareto-Prinzip! Sobald der Depotwert die Grenze von zusätzlichen 20.000 € erreicht, wird 80% des Depots verkauft. Das Kapital wird in den jeweils darauf folgenden 20 Monaten wieder re-investiert.

Dadurch ergeben sich folgende Verkaufs-Zeitpunkte.

Sieht eigentlich gar nicht schlecht aus. Am Ende steht allerdings nur ein Gesamtvermögen von 111.323 €. Der Finanzwesir baut seine Führung aus.

Finanzwesir 2 : 0 Herausforderer 

Herausforderer #3: Erwin

Wir brauchen mehr Begeisterung, mehr Emotionen. Daher schicke ich nun Erwin aufs Feld. Dieser investiert natürlich durch eine blau-weiße Brille. Aber auch er buttert fleißig 300 € per monatlichem Sparplan ein. Sein Glauben an das Gute in der Welt, wird allerdings durch jede Niederlage der “Knappen” gegen den schwarz-gelben BVB erschüttert. Er verkauft sein gesamtes Depot, sobald seine Schalker in der Bundesliga gegen “die Zecken” verlieren.

Weil die Hoffnung aber bekanntlich zuletzt stirbt, re-investiert er aber dieses Kapital in den jeweils darauf folgenden 11 Monaten erneut zu gleichen Anteilen.

Erwin muss sieben Mal verkaufen (Quelle).

Das konnte ja nicht gut gehen… Am Ende steht Erwin bei einem Gesamtvermögen von 102.453 €. Eine klare Klatsche!

Finanzwesir 3 : 0 Herausforderer 

Herausforderer #4: Mick Knauff

Nun schicke ich meinen Star-Spieler aufs Feld. Mick Knauff wird die Wende bringen. Normalerweise ist es ihm zuwider in einen ETF zu investieren. Nun aber gilt es, Zähne zu zeigen. Und wer könnte das besser?! Außerdem war Mick letzten Monat in der Fyoumoney Investor Academy und hat einiges über Chart-Technik gelernt. Dieses Wissen kann er jetzt hervorragend einbringen.

Mick erinnert sich an den zweiten Schulungstag. Dort ging es um die  Chartbewegung des Flipped Tickmark. Von Massenmedien wird dieses als Reaktion auf politische Veränderungen missinterpretiert. In Wirklichkeit, beruht das Phänomen des Flipped Tickmark auf einer klimatischen Besonderheit. Auf milden Wintermonate, folgt demnach meist ein starker Ausbruch nach oben.

Mick wird also im März verkaufen, wenn der vorangegangene Winter mild war. Somit setzt Mick auf den sogenannten Reversed Flipped Tickmark. Ganz schön gewitzt.

Gemäß der Wetterdatenbank, gab es in dem von uns betrachteten Zeitraum drei relativ milde Winter: 2006/07, 2013/14 & 2015/16 (Quelle). In den darauf folgenden März-Monaten verkauft Mick sein gesamtes Depot.

Das Kapital re-investiert er in den jeweils 12 folgenden Monaten zu gleichen Teilen.

Spätestens der milde Winter letztes Jahr bricht uns das Genick. Am Ende steht Mick bei einem Gesamtvermögen von 108.970 €.

Finanzwesir 4 : 0 Herausforderer 

Herausforderer #5: Gott

Schließlich schicke ich meinen Joker aufs Feld. Denn Gott weiß alles. Sagt zumindest die Kirche.

Gott verkauft drei Mal, jeweils zum Hochpunkt. Also zum 01.03.2000, 01.06.2007 & 01.04.2015. Das Kapital wird in den jeweils 30 folgenden Monaten re-investiert.

Am Ende steht Gott bei einem Gesamtvermögen von 181.688 €. HA – jetzt hab ich dich Finanzwesir!

Endstand

Finanzwesir 4 : 1 Herausforderer 

Entwicklung Gesamtvermögen

Unter dem Strich, hat sich das Gesamtvermögen des Finanzwesirs und seiner Herausforderer wie folgt entwickelt.

Fazit

1. Du bist nicht Gott!
Nahezu jede Werbung für Fonds oder Einzelaktien gaukelt dir eine unrealistische Rendite vor. Denn wer kennt nicht die Aussage: Hättest du im Dezember 1980 Apple Aktien gekauft, wärst du heute reich. Allerdings wirst du die richtigen Kauf- und Verkaufs-Zeitpunkte nicht erwischen. Zumindest nicht immer. Solltest du glauben, immer den perfekten Zeitpunkt zu erwischen, bist du arrogant. Arroganz kostet an der Börse sehr viel Geld.

2. Du fährst die beste Rendite ein, wenn du deine Wertpapiere (in der Ansparphase) nie verkaufst.
Wir wissen nicht, ob morgen die Kurse steigen oder fallen. Daher lautet die Devise: Hauptsache du bist drin. In unserem Beispiel, kommt der Finanzwesir durch stures Buy-and-hold auf eine Rendite von knapp 7 %.

3. Das Wichtigste ist, dass du investierst!
Selbst unser armer Erwin, hat nach 18 Jahren einen Wertzuwachs von 34.053 €. Dadurch ergibt sich eine jährliche Rendite von etwa 4,8 %. Gar nicht so schlecht für eine völlig sinnlose Strategie.
Pareto und Mick Knauff landen jeweils bei etwa 5,5 %.

Lege eine Strategie für dich fest. Wie diese Strategie aussieht ist gar nicht so entscheidend. Wichtig ist, dass du möglichst immer investiert bist. Und Geduld hast. Dazu noch einmal jährlich Rebalancing nach Art von Kunigunde.

Jeder kann es. Es ist idiotensicher!

Herrje, jetzt klinge ich schon selbst wie Tim Schäfer…

Buy. And. Hold. Ich bin dabei! 🙂

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33 Gedanken zu „Buy-and-hold ist was für Idioten

  • März 28, 2017 um 6:55 pm
    Permalink

    Hi Felix,

    Danke für diesen Artikel, ich war schon kurz vorm Einnicken als ich ihn entdeckte und war danach wieder hellwach. Habe mich königlich amüsiert 😀

    Gratulation an den Finanzwesir für seinen Kantersieg und an dich für eine humurvoll verpackte, wichtige Message: “stay humble”. Denn selbst wenn sich die meisten Anleger mit dem Gedanken anfreunden können, nicht Gott zu sein, so denken doch so viele sie könnten den Markt schlagen. Warum? Weil sie einfach schlauer sind, ein tolles System haben, einen super Riecher haben, Muster in Charts oder einfach ein Glückspilz sind…
    So ein Schwachsinn! Da kann man gleich wie mein Freund Mick nach warmen Wintern investieren oder immer verkaufen, wenn Anja Kohl ein Sprichwort in den Sand setzt. Das mag sogar viel besser funktionieren als eine ausgeklügelte Strategie, die auf Aktienanalysen basiert. Und viel lustiger ist auch noch! Win- Win.

    Es freut mich übrigens, dass Mick mit dem reversed flipped Tickmark Effekt immerhin noch Erwin schlägt! Wenn er jetzt noch meinen Kurs zur Fundamentalanalyse besteht, ist der Schlumpf auch noch dran. Habe ich eigentlich mal erwähnt, dass der Suchbegriff “Mick Knauff” einer meiner besten Google referrals ist? Gerne ergänzt durch “Zähne”, “Frau” und “Erfahrungen”. 😉

    Beste Grüße
    Pascal

    Antwort
    • März 29, 2017 um 11:18 am
      Permalink

      Hi Pascal,
      Danke dir! Als Schalker bin ich immer noch über das schlechte Abschneiden von Erwin enttäuscht. Wir hätten halt nicht so oft gegen die zecken verlieren dürfen…
      Ich hoffe, dass ich dir ein paar Suchverweise “Mick Knauff + Zähne” abnehmen kann. 🙂

      Viele Grüße
      Felix

      Antwort
  • März 28, 2017 um 9:45 pm
    Permalink

    Und ich hatte schon gedacht du findest tatsächlich eine Strategie, die Buy and Hold schlägt. 🙂

    Schöner Bericht, aber die Erkenntnis, dass nur Buy and Hold die Lösung ist, mag ich nicht teilen!

    VG, Rico

    Antwort
    • März 29, 2017 um 11:19 am
      Permalink

      Hi Rico,
      eine habe ich doch gefunden 🙂
      Aber vielleicht gibt es ja noch andere Modelle.

      Viele Grüße
      Felix

      Antwort
  • März 29, 2017 um 5:21 am
    Permalink

    Hallo Felix,

    Sehr amüsant geschrieben, dein Text! Für die Breite der Anleger hast du natürlich recht. Ich würde aber gerne mal meine Bande von Rendite-hungrigen Optionsverkäufern gegen den Finanzwesir ins Rennen schicken. 😀 Momentan kann man hier noch kein Fazit ziehen, würde mich aber freuen, wenn wir so etwas in ein paar Jahren mal machen könnten 😉

    mfG Chri

    Antwort
    • März 29, 2017 um 11:31 am
      Permalink

      Hi Chri,
      ehrlich gessgt, ist mir der Optionshandel immer noch ziemlich suspekt. Zudem werde ich wohl auch leider nie Zeit finden, mich intensiv damit zu beschäftigen. Daher außerhalb meines Kompetenzbereiches. 🙂

      Viele Grüße
      Felix

      Antwort
  • März 29, 2017 um 6:17 am
    Permalink

    Moin Felix,

    wie geil ist denn der Bericht! Im höchsten Grad motivierend für alle die nicht aus dem Sulky kommen und ihre Kohle einfach irgendwo vergraben liegen lassen!

    Aber genauso motivierend für alle arrogant und, selbstverliebten Renditejäger, wie mich! Ich schließe mich Chri gern an und stehe für ein Rennen in den Startlöchern 😉 Leider wird bei B&H immer die Seitwärtsphase und der Bärenmarkt vergessen.
    Es gilt eigentlich in allen Phasen Geld zu verdienen. Sobald dies einigermaßen gelingt, schlägt man auch den Finanzwesir. und da bin ich mir 100% sicher 🙂 Denn B&H schließt sollte in einem guten Depot nicht fehlen, aber auch nur ein Baustein der gesamten Strategie sein!

    beste Grüße Axe

    Antwort
    • März 29, 2017 um 11:34 am
      Permalink

      Hi Axe,
      Sulky musste ich erstmal googeln 🙂
      Was für Instrumente nutzt du in Bärenmärkten?

      Viele Grüße
      Felix

      Antwort
      • März 29, 2017 um 11:44 am
        Permalink

        Im Bärenmarkt setzte ich covered calls auf meine Aktienpostion, welche im Bullenmarkt Geldverdienen. Dreht der Markt nicht verdiene ich Geld im Bärenmarkt. Außerdem sind (meine) Butterfly’s in moderaten Märkten(Bulle/Bär/Seitwärts spielt keine Rolle, Geld wird durch den Zeitwertverlust verdient) sehr stabil und verdienen in allen Marktphasen. Ausnahmen sind starke Bewegungen ca. +-10% und Gaps über 8%.

        Antwort
        • März 29, 2017 um 5:16 pm
          Permalink

          Ich habe die Hälfte nicht verstanden. Aber es klingt professionell 🙂

          Antwort
  • März 29, 2017 um 11:08 am
    Permalink

    Sehr guter Artikel. Kompliment. Auch wenn ich selbst nicht die reine B&H Strategie verfolge und sie mehr Buy&Hold&Sell nenne, so verbleibt der Großteil meiner Aktien langfristig im Depot und selten trenne ich mich von einzelnen Aktien. Mir ist es wichtig hiermit die wichtigen Indizes zu schlagen. Solange das klappt, bin ich zufrieden.

    Lieben Gruß
    Alex

    Antwort
    • März 29, 2017 um 11:37 am
      Permalink

      Hi Alex,
      besten Dank! Das Duell aktiv vs. passiv gilt es, zu anderer Zeit zu führen 🙂
      Wer sich für die Märkte interessiert, kann sicherlich auch mit Einzelaktien sehr erfolgreich sein.

      Viele Grüße
      Felix

      Antwort
  • März 29, 2017 um 12:48 pm
    Permalink

    Toller Artikel, danke dafür!
    Lustig und lehrreich gleichzeitig.

    Antwort
  • März 29, 2017 um 1:26 pm
    Permalink

    Super Challenge!! Tolle Idee. Wenn Verkäufe in Deiner Challenge getätigt wurden, dann hast Du die ohne KEST-Abzug gerechnet, oder?

    Ich habe mal schnell im Excel mit Deinen Rahmenbedingungen die Challenge nachgespielt mit dem Gebert-Indikator.
    ( Beginn Januar 98, Ende Dez 2016, monatlich 300 EUR ansparen., DAX)

    Der Gebert Indikator gab laut daxjäger-blog in der Zeit 10 Kaufsignale. Für den Kauf habe ich jeweils das bis zum Kauf angesammelte Kapital vom Tagesgeldkonto genommen (300 EUR monatlich), sowie die Gewinne aus bisherigen Verkäufen. Ohne KEST-Abzug.

    Dabei komme ich auf eine Ergebnis, das von Teilnehmer “Gott” erspielt wurde (verkaufen zum jeweiligen lokalen Höchstkurs).

    Wie gesagt, alles ohne Gewähr. Bitte es nachzurechnen, evtl. habe ich Gedankenfehler oder Rechenfehler.
    Wäre vielleicht mal eine Idee, ob Du in einem Nachtrag zu diesem genialen Post den Spieler “Gebert Indikator” und sein System hinzufügen könntest.

    Antwort
    • März 29, 2017 um 5:47 pm
      Permalink

      Danke! Ja, auch Steuern sind hier vernachlässigt. Die würden vielleicht noch etwas an den Ergebnissen schrauben.

      Kannst du mir deine bearbeitete Datei schicken? info@finanzblogroll.de
      Dann gibt es vielleicht einen Folgebeitrag 🙂

      Antwort
  • März 29, 2017 um 3:54 pm
    Permalink

    Wir investieren seit Januar 2014. Wenn ich mir die Depot-Performance anschaue (hier nur Kursentwicklung ohne reinvestierte Dividenden), dann stehen auf Platz 1 bis 5 Werte aus 2014. Dann folgt auf Platz 6 eine Aktie mit Kauf-Jahr 2015 und die Plätze 7 und 8 sind wieder 2014er Käufe.

    Weiter unten wird es dann bunter gemischt. Es zeigt sich jedoch schon in unserem Depot, dass die Aktien offenbar mit der Zeit langsam aufsteigen wie Bläschen in einer Lava-Lampe!

    Antwort
    • März 29, 2017 um 5:44 pm
      Permalink

      Das hat natürlich auch mit den gut laufenden Märkten seit Ende 2011 zu tun. In den nächsten Jahren könnte das Ganze etwas mehr durcheinander gewürfelt werden. Ich versuche einfach überhaupt nicht auf die Kurse zu schauen. Aber so lange bin ich ja auch noch nicht dabei. Daher kann ich noch nicht behaupten, dass es mir immer gelingen wird 🙂

      Antwort
  • März 29, 2017 um 8:36 pm
    Permalink

    Hallo Felix,
    kennst Du den Unterschied zwischen einem Ökonomie-Professor und Gott?
    Gott hält sich nicht für einen Professor. 😉

    Gruß
    Finanzwesir

    PS: Danke dass ich das Team B&H anführen durfte, aber Tim wäre dafür auch der richtige Mann gewesen.

    Antwort
    • März 30, 2017 um 7:59 am
      Permalink

      Hallo Albert,

      Tim hätte sich tatsächlich sogar mehr angeboten. Allerdings gefiel mir die Figur des Finanzwesirs besser. Sehen aber beide knuffig aus 🙂

      Viele Grüße
      Felix

      Antwort
  • März 31, 2017 um 9:39 am
    Permalink

    @ Rico & easydividend:

    ihr nervt einfach nur noch mit eurem Optionsgedöns. Ihr werdet es nicht schaffen, dass sich Leute, die sich ernsthaft und mit gesundem Menschenverstand dem Vermögensaufbau und/oder der Altersvorsorge widmen, mit eurer “Strategie” auseinandersetzen. Die Leute, die ihr hier und auf anderen Blogs unentwegt zutextet, haben sich nicht ohne Grund für die ETF-Variante entschieden…

    Antwort
    • April 3, 2017 um 5:47 am
      Permalink

      Auch wenn Gott in diesem Bericht ein tragenden Rolle einnimmt, so ist der Vermögensaufbau keine Glaubensfrage. Wer mit gesundem Menschenverstand sein Vermögen aufbaut, der setzt sich sehr wohl mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auseinander und entscheidet DANACH welche Strategie für ihn die Beste ist. Und unser lieber Warren dürfte in der Branche durchaus als Mensch mit gesunden Menschenverstand akzeptiert werden:
      https://www.godmode-trader.de/artikel/buffetts-geniale-optionsstrategie,5211824

      Open your mind und beste Grüße
      Axe

      Antwort
  • März 31, 2017 um 1:06 pm
    Permalink

    Hehe, schönes Ding.
    Denke aber, dass auch Schlaubi den Wesir hätte schlagen können.
    Denn die Hellsichtigkeit von Schlaubi ist ja schon sehr beeindruckend.
    Schlaubi hätte doch sicher nicht nur ordenltiche Hochpunkte gefunden, sondern entsprechend auch brauchbare Tiefpunkte und hätte zu den Tiefpunkten wieder reingebuttert 😉
    Und von Gott sprechen wir erst gar nicht 😀

    Und zu den paar Oberschlaubis, die hier mit Optionen etc. um sich werfen:
    Otto Normalbürger befasst sich nicht täglich mit der Börse.
    Und das Wetten auf fallende Märkte ist doch genauso Market-Timing.
    Hierzu siehe Fazit Punkt 1, die letzten beiden Sätze …

    Ich würde nichtmal behaupten, dass ein Profi das nicht einigermaßen hinbekommen kann.
    Aber … Otto Normalbürger und so …

    Gruß
    Biervampir

    Antwort
  • März 31, 2017 um 9:17 pm
    Permalink

    Zum Glück wird niemand zu einer Strategie gezwungen. Steht jedem frei, welchen Weg er wählen will. Man sollte nur wenigstens alle Alternativen berücksichtigen, ansonsten könnte man in 10 Jahren aufwachen und feststellen, dass man sich aus Unwissenheit für den falschen Weg entschieden hat.

    Ich persönlich möchte niemanden zu Optionen überreden. Macht bitte ETFs oder Aktien oder Sparbücher oder Lebensversicherungen. Wir leben zum Glück in einem freien Land 🙂

    VG, Rico

    Antwort
    • April 3, 2017 um 8:56 am
      Permalink

      Weiter so Rico!

      Antwort
  • April 1, 2017 um 11:37 am
    Permalink

    Mich würde auch interessieren, wie jemand abschneidet, der sein Geld spart und auf einen Schlag investiert, wenn die Kurse kurzzeitig um 10% gefallen sind.

    Ich selbst habe langweilige Sparpläne, weil ich keine Kurse bewachen will, aber es gab in den letzten 2 Jahren ein paar Zeitpunkte (Oktober 2014, September 2015, Februar 2016), wo ich “live” dabei war, als die Kurse fielen, aber meinen Sparplan deswegen nicht anpassen wollte.

    Antwort
  • Pingback: Artikel über Wirtschaft und Devisen 2. April 17 | Pipsologie

  • April 3, 2017 um 8:52 am
    Permalink

    Kann mich hier Rico nur anschließen. Wir sind keineswegs Leute, die jemand anderen einen Weg aufzwingen wollen. Aber ich sehe es schon als teil meiner Aufgabe, sowie auch die Buy-and-Hold Anleger (egal ob Einzelaktie oder ETF) in der Finanzblogcommunity, etwas Licht ins Dunkel zu bringen, und mögliche Interessenten zu informieren.

    Ich könnte auch sagen, dass viele Mitmenschen einfach nur nerven. Tue ich aber nicht, da ich glaube, dass manchmal einfach die Emotionen mit diesen Menschen durchgehen. Btw: Emotionen haben an der Börse nichts verloren 🙂

    Ich weiß, dass sich der Normalbürger nicht jeden Tag mit der Börse befasst, oder befassen will. Das ist auch in Ordnung und auch gut so. Dennoch sehe ich es als falsch an jemand anderen, der sich vielleicht weiterbilden möchte, die Chance zu verwehren, nur weil es für einen selbst als störend empfunden wird.

    Also schnallen wir bitte alle mal unseren Sicherheitsgurt wieder an. Wir versuchen hier alle einen Beitrag zu leisten. Die Finanzblogcommunity ist sehr breit gefächert, auch wenn wohl vieles in die selbe Richtung geht. Dann kommen ein paar Leute wie wir mit einer anderen Idee an, und schon wird man wieder abgestempelt. Ich bin jemand der für alles offen ist und ich höre mir gerne andere Meinungen an. Schade, dass manche das hier anders sehen.

    Tut mir leid, dass sich hier manche angegriffen fühlen, das ist sicher nicht unsere Absicht!

    Ich wünsche allen trotzdem weiterhin viel Erfolg und einen schönen Tag!

    mfG Chri

    Antwort
    • April 3, 2017 um 8:56 am
      Permalink

      Weiter so Chri!

      Antwort
  • April 4, 2017 um 8:53 pm
    Permalink

    Schöner Artikel – schöne Simulationen mit Zahlen und den Graphen dazu, was will man mehr…
    Meiner Meinung nach zeigt das Ganze aber eher, dass man einfach immer investiert sein sollte (was ja auch irgendwie logisch ist, der Gesamttrend ist im betrachteten Zeitraum positiv, wenn man nicht investiert ist steig man also recht wahrscheinlich zu nem höheren Kurs wieder ein…) – wirkliches hin und her macht ja keiner der 6 Teilnehmer…

    Antwort
    • April 5, 2017 um 4:40 am
      Permalink

      Stimmt. Es ist kein Vergleich Trading vs. konsequentes Buy-and-hold. Umso häufiger wir Transaktionen annehmen würden, desto variabler wird das Ergebnis.
      Es ist vielmehr eine Stichprobe, ob zwischendurch mal verkauft werden sollte – wie es ja von einigen derzeit auch gepredigt wird.

      Antwort
  • April 7, 2017 um 7:48 am
    Permalink

    Also ich hab das Gefühl, dass Herr Knauff langsam zu einer Ikone “hochsterilisiert” wird. Wenn ich mir bei Finanzblogroll was wünschen dürfte, wäre das ein Interview mit diesem Tausendsassa 😉

    Grinsige Grüße
    Marco

    Antwort

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