Digitale Nomaden rule the world

Folks – ich bin total on fire. Letzte Woche habe ich meine erste Digitale Nomaden Konferenz besucht. Dort gab es eine Menge Inspiration zum topic ortsunabhängiges Arbeiten. Neben den internationalen Speakern aus aller Welt, gab es Mastermind-Sessions und Talks über Affiliate Marketing. Die Participiants waren gut gewählt, sodass die Gruppe gut gematched hat.

Provided wurden Fun Activities, aber auch business-related Social Media Workshops. Die Teilnahmegebühr Aufwandsentschädigung lag bei poco 500 € für drei Tage. Thanks heaven, bin ich über mein Facebook Network an vergünstigte Early-Bird Tickets gekommen.

Auf jeden Fall habe ich eine Menge Mehrwert mitnehmen können.
Und weil Sharing Caring ist, möchte ich meine Takeaways mit euch teilen.

Was sind Digitale Nomaden?

Digitale Nomaden führen einen ortsunabhängigen und multilokalen Lifestyle. Sie arbeiten als Lifestyle-Designer oder Online-Marketing-Experts und bauen damit ihr eigenes Business auf. Skills in den Bereichen Social Media und Marketing sind absolut essential. Digitale Nomaden entkommen dadurch dem beruflichen Hamsterrad – der Nine-To-Five-Trap – in welchem wir immer noch festhängen.

Weil sie orts- und zeitunabhängig arbeiten, können sie ihr Setting immer wieder an neuen Orten und in verschiedenen Timezones herstellen. Hongkong, Madrid, Rio, Bangkok oder Kapstadt – Digitale Nomaden sind gerne an warmen Orten unterwegs. Weil sie der Travel-Virus gepackt hat, erleben sie sehr viel und kommen an die coolsten Orte der Welt.

Dafür verzichten sie auf fette Corporate Karrieren mit entsprechenden Headcounts.

Das richtige Business Model für Digitale Nomaden

Auch dich hat der interpreneur spirit gepackt?
Aber du hast kein cooles Businesskonzept?
Kein Problem!

Starte einfach deinen eigenen Blog zu den topics Lifestyle, Persönlichkeitsentwicklung oder Brand Marketing. Am besten du launchst zusätzlich noch einen eigenen Podcast, in welchem du alle anderen Digitale Nomaden interviewst. Ihr sprecht über euer outstanding life, euren impact auf die Zuhörer oder einfach wie super happy ihr mit eurem Lifestyle seid.

Wichtig ist es, immer wieder deine Brand zu stärken und auf dein Pricing zu achten. Außerdem solltest du ständig erwähnen, dass dir Geld total unimportant ist. Mach den People klar, was deine Mission ist und dass ihre Needs an erster Stelle stehen.

Und vor allem: stay online!

Startkapital brauchst du nicht mitzubringen, da die meisten Projekte ohnehin bootstrapped sind. Wäre ja auch schwer, weil du vorher als Praktikant im Marketing kaum was verdient hast.

Alles was du brauchst ist ein Macbook (Wichtig: bloß keine andere Marke! Sonst wirst du voll gedisst von den anderen Digital Nomads).

Ein Office brauchst du nicht. Meistens wirst du auf einem Rooftop, einem Schiff, am Strand (Theorie) oder in einem stinkenden Hinterhof in Bangkok (Praxis) arbeiten.

Wichtig sind vor allem die richtigen Business Partner. Damit du besser performen und deinen Trust erhöhen kannst, brauchst du unbedingt eine virtuelle Assistentin. Die Kommunikation erfolgt über Trello-Boards, Task Planner und Projekt-Management-Tools. Obwohl du ohnehin ständig herumreist, wäre ein offline Face-To-Face-Chat mit deiner Assistentin total oldschool.

Sei dir aber bewusst, dass du als Digitaler Nomade service-orientiert arbeiten musst. Das bedeutet, dass du deine (fragwürdigen) Dienstleistungen on-demand committen musst. Du tauscht also deinen gehassten Nine-To-Five- in einen Twentyfour-Seven-Job. (Clever ist anders.)

To keep a long story short: Digitale Nomaden leben ortsunabhängig und schaffen mit nachhaltigen und validen Businesses Win-Win-Situations mit ihren Kunden.

Der nächste Schritt

Viele Digitale Nomaden, die bereits ein eigenes Business gelauncht haben, treffen sich regelmäßig in sogenannten Coworking-Coliving Camps. Dort trifft man die Creme-de-la-Creme der internationalen Szene und beweihräuchert sich gegenseitig.

Wenn du dein Business auf die nächste Stufe heben willst, musst du hier dabei sein.

Vielleicht findest du dort auch Ideen für dein neues E-Book oder technische Hilfe für den Aufbau eines Sales Tunnels in deiner Website.

Gute Unterstützung bietet auch das Prinzip von Goal Buddies. Das sind coole Leute, mit denen du regelmäßig skypen und dich zu deinen nächsten Steps committen kannst. Goal Buddies helfen auch beim Location Scouting oder dem Recruitment Prozess für den Aufbau deines Teams. Dein Ziel ist ja das passive Einkommen – arbeiten sollen die anderen.

Fazit – Digitale Nomaden rule the world

Ich hoffe, du konntest etwas Mehrwert aus meinem Beitrag mitnehmen. Wenn du auch so delighted bist vom Thema Digitale Nomaden, kannst du ja einfach mal in unsere nächste Konferenz reinsteppen.

Der Start in deine eigene Story klappt noch besser, wenn du keine Kinder und keinen intakten Freundeskreis hast.

Bindungsängste sind ebenfalls sehr hilfreich, um sich an das Leben als rastloser Backpacker zu gewöhnen.

Zum Lifestyle des Digitalen Nomaden gehören die Offenheit gegenüber anderen Kulturen und die Liebe zur Umwelt. Denk also nicht zu viel darüber nach, dass du mit deinen ständigen Flügen um die Welt ein Vielfaches an CO2 produzierst wie ein deutscher Durchschnittsbürger.

Ach ja … und Altersvorsorge ist natürlich auch nicht drin. Aber bis dahin haben sich bestimmt schon old-age home Camps gebildet, in welchen du mit deinen Buddies auf eure Happenings auf den mittlerweile versunkenen Inselstaaten Malediven, Tuvalu, Kiribati oder Palau zurückblicken werdet.

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16 Gedanken zu „Digitale Nomaden rule the world

  • Mai 16, 2018 um 3:20 pm
    Permalink

    Musste der Ärger raus? Für mich klingt das als hätte sich da ein digitale Nomade mal richtig die Taschen vollgemacht 😀

    Antwort
    • Mai 17, 2018 um 4:53 am
      Permalink

      Vielleicht hab ich die Konferenz auch nur geträumt und die 500 € besser angelegt 🙂

      Antwort
  • Mai 16, 2018 um 5:41 pm
    Permalink

    Früher sind die (digitalen) Nomaden noch vorwiegend nach Ibiza gepilgert und wurden als Hippies bezeichnet.
    Die Zeiten ändern sich sehr schnell.
    Natürlich nutz man das Angebot, das einem gegeben wird, aber nichts desto trotz ist die Vielfliegerrei ein Klimakiller. Interessanterweise steckt hinter den Klimaphänomenen einfachste Mathematik dahinter. Die gleiche Mathematik, die die Zahlen und Gewinne der Unternehmen erklären, werden beim Thema Klimawandel gekonnt, ausgeblendet, oder ignoriert?
    Die gleichen Zahlen, die die Gravitationswellen mit einer Genauigkeit von 2 Stecknadeln, die sich mitten auf dem Atlantik treffen, erklären, werden beim Klimawandel ignoriert, und als Erfindung der Chinesen abgetan.
    Es gibt halt immer 2 Seiten der Medaillien, ich will auch niemanden Verurteilen, das Angebot ist da, also wird es auch genutzt, und ich möchte hier auch keinem Lufthansa Aktionär auf die Füße treten.

    Antwort
    • Mai 17, 2018 um 4:52 am
      Permalink

      Die Hippies machten auf mich einen entspannteren Eindruck 🙂
      Individuelle Vorlieben und Einstellungen sind selten kombinierbar mit dem System des Kapitalismus. Ist aber auch nicht schlimm. Ich fliege auch mal von A nach B und fahre einen Diesel.
      Ich finde es allerdings immer fragwürdig, wenn die äußere Darstellung der scheinbar so offenen, modernen und “wealthy” Digitalen Nomaden Kultur nicht zu dem passt, was sie durch ihr Handeln verursachen.
      Aber jedem das seine…

      Antwort
  • Mai 16, 2018 um 9:45 pm
    Permalink

    Ich denke, dass der Artikel sprachlich und inhaltlich nicht ernst zu nehmendist. Nette Folklore.

    Antwort
    • Mai 17, 2018 um 4:48 am
      Permalink

      “Folklore (engl. folk „Volk“ und lore „Überlieferung“ oder „Wissen“) ist der sichtbare Ausdruck des immateriellen kulturellen Erbes einer ethnischen oder religiösen Gemeinschaft. […] Im Deutschen wird der Begriff Folklore bisweilen abwertend für pittoreske Darbietungen verwendet, die vordergründig als ursprüngliches Volksgut proklamiert werden, aber eher kommerzialisierte, verkitschte, trivial-sentimentale oder unechte Darstellungen angeblicher Volkssitten o. Ä. enthalten”
      (Quelle: Seite „Folklore“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 9. März 2018, 06:17 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Folklore&oldid=174831987 (Abgerufen: 17. Mai 2018, 04:47 UTC))

      Oha 🙂

      Antwort
  • Mai 16, 2018 um 10:33 pm
    Permalink

    Hab gelacht 😀
    Ich fand den Beitrag sehr erfrischend. Auch, wenn alles immer so cool klingt, wie immer ist es besser, einen zweiten Blick auf das Nomadentum zu werfen.

    LG

    Antwort
    • Mai 17, 2018 um 4:54 am
      Permalink

      Ziel erfüllt 🙂
      Ich dachte es wäre mal an der Zeit, um eine Gegendarstellung rauszuhauen.

      Antwort
  • Mai 17, 2018 um 7:14 am
    Permalink

    Klasse gemacht. Zu meiner Schande und als Zeichen des Finanzblogger-Wahnsinns habe ich einen Absatz gebraucht, um mir der Persiflage sicher zu sein – well done! =)

    Antwort
    • Mai 20, 2018 um 12:30 pm
      Permalink

      Danke! Manche haben es wohl bis zum letzten Abschnitt nicht geschafft 🙂

      Antwort
  • Mai 17, 2018 um 2:49 pm
    Permalink

    Dein Artikel hat mein Herz beim Lesen ein wenig gespalten. 😀
    Ich denke, dass jeder gerne ein wenig flexibler arbeiten möchte. Z.B. mal einen Homeoffice-Tag einlegen, wenn der Handwerker sich zwischen 08:00 und 14:00 angekündigt hat oder ein Kind krank ist. Auch die Treffen (wie beim Citizen Circle) können sehr lehrreich sein. Allerdings ist die Lebensart des “digitalen Nomanden” nicht für jeden erstrebenswert. Ich möchte am Strand nicht arbeiten. Ich mach’ da Urlaub und denke nicht ans Arbeiten. Kinder selbst unterrichten muss auch nicht sein.

    Wenn mir jemand sagt, dass er mit dem Job unzufrieden ist und gerne für 1 Jahr ins Ausland möchte, frage ich die Person, wovor sie flieht und was sie sich erhofft, was nach dem Jahr besser geworden ist. Probleme verschwinden nicht, wenn man sie ausblendet. Ansonsten muss ich gestehen, dass ich auch gerne “frei” wäre. Aber komplett frei, sodass ich gar nicht arbeiten muss.

    Antwort
    • Mai 20, 2018 um 12:29 pm
      Permalink

      Jedem das seine. Aber auch in 20 Jahren wird nicht jeder Mensch von online-Marketing und Social Media BliBlaBlub leben können. Wir brauchen auch Krankenpfleger, Feuerwehrleute, Polizisten, Ärzte usw. Ich befürchte, dass diese ganze Nomadenwelle einige Arbeitnehmer noch unzufriedener macht und falsche Erwartungen weckt.

      Als IT Projektleiter profitiere ich auch sehr von flexiblen Arbeitszeiten und Homeoffice-Modellen. Das geht aber nicht in jedem Beruf.

      Antwort
  • Mai 28, 2018 um 11:39 am
    Permalink

    Markus kommentierte bereits “Ich denke, dass der Artikel sprachlich und inhaltlich nicht ernst zu nehmen ist”.

    Zum Inhaltlichen kann ich nichts sagen. Aber sprachlich ist der Text ein Graus.

    Es mag ja sein, dass es für manche Begriffe kein deutsches Wort gibt. Aber warum muss jedes zweite Wort eingeenglischt werden???
    “Neben den internationalen Speakern aus aller Welt, gab es Mastermind-Sessions und Talks über Affiliate Marketing. Die Participiants waren gut gewählt, sodass die Gruppe gut gematched hat”

    Schreibst du für Engländer / Amerikaner? Wenn JA, dann sollte ALLES auf Englisch sein? Ich vermute aber, dass deine Zielgruppe im deutschsprachigen Raum zu Hause ist. Dann bitte auch verständliches Deutsch.

    Antwort
    • Juli 19, 2018 um 1:51 pm
      Permalink

      Ich habe mal ein Interview mit einem „sogenannten“ Digitalen Nomaden gehört. Der Gute hat exakt so gesprochen wie im Artikel, nur dass es bei ihm keine Selbstironie war. Das fand ich schon ziemlich grausam. Insofern hat der Autor den stereotyp eines DN sehr gut wiedergegeben

      Antwort
    • Mai 30, 2018 um 7:03 am
      Permalink

      Schön, dass du die Ironie verstanden hast 🙂
      Allerdings ist die wohl auch nur zu verstehen, wenn man (wie du) ein wenig in die Welt der Digitalen Nomaden und ihr “behavior” reingeschnuppert hat.

      VG / Felix

      Antwort

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