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Riester Vertrag fortführen, wenn nicht mehr erwerbstätig?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Riester-Vertrag:

Meine Frau hat einen Riester-(Haupt-)Vertrag und ich den sogenannten "Zulagen-Vertrag".
[Ich sorge natürlich mit Aktien-Sparplänen vor ;)]

Nun hat meine Frau Mitte 2016 ihre Arbeitsstelle gekündigt (zwecks Kindererziehung + weiterer privater Grund). Die Frage die sich mir stellt: Was sollen wir mit ihrem Riestervertrag machen? Sie ist ja jetzt nur noch mittelbar zulagenberechtigt durch mich oder?!

Muss/Sollte sie den Vertrag jetzt kündigen? Beziehungsweise ruhen lassen?
Bekommt sie die Zulagen auch ohne eigene Zulagenberechtigung?

Vielleicht gibt es hier ja auch Riester-"Experten" 🙂

Viele Grüße
Mario

Hallo,

wenn deine Frau gemäß deiner Aussage mittelbar zulagenberechtig ist, muss sie nur 60 Euro jährlich einzahlen um ihre Grundzulage 154 Euro + Kinderzulage 300 Euro/Kind>2008 zu bekommen. Ein sehr lohnendes Geschäft.
Eine Riester zu kündigen ist eigentlich immer falsch. Es würde bedeuten alle Zulagen und alle Steuerrückerstattungen nachträglich wieder zurück zu zahlen. In der Regel sollte man diese Verträge nur beitragsfrei stellen. Ausnahmen bestätigen die Regel, diese muss man aber in einem guten Gespräch erörtern, im Internet ist das nicht möglich. Im Falle deiner mittelbar zulagenberechtigten Frau macht aber höchst wahrscheinlich eine Weiterführung auf Sockelbeitrag Sinn.

Genaueres erklärt dir auch dein Berater den du ständig über die Kosten des Vertrages bezahlst. Und ja, es gibt auch gute.

Schöne Grüße
Jan

Die Kündigung ist gerade jetzt der einzigste Weg

Warum? Weil man es halt so sagt?

Hallo Mario,
ich kann Jan nur zustimmen. Meine Frau ist in einer ähnlichen Situation. Durch mittelbare Zulagenberechtigung, macht sie derzeit ein gutes Geschäft. Grundzulage (wird jetzt sogar erhöht) + 2 Mal Kinderzulage. Und das für einen Jahresbeitrag von 60 €

Die Frage ist, wie die Rechnung aussieht, wenn sie wieder erwerbstätig sein wird. Da vorerst aber nur Teilzeit geplant ist, gehe ich weiterhin von einer guten Rendite aus. Müsste ich aber mal genauer durchrechnen (wenn ich wollte...). Das Ganze muss natürlich später noch versteuert werden.

Aber wie Jan schon sagt: Lieber in gewissen Phasen aussetzen. Vermutlich wird diese Möglichkeit zu selten genutzt.

Viele Grüße
Felix