Warum mein Sohn bald Mercedes fährt und trotzdem mit 10 Jahren reicher sein wird als seine große Schwester

Wenn du es geschafft hast die Überschrift fehlerfrei zu lesen und sogar noch zu verstehen, so wird dir nicht entgangen sein, dass ich Vater von zwei kleinen Kindern bin. Meine Tochter (Madame) ist 3 1/2 Jahre, mein Sohn (Thronfolger) 8 Monate alt.

Nach der Geburt von Madame gab es täglich hunderte von Fragen. Es gab auch tausend mögliche Lösungen. Eine eindeutige Lösung gab es selten. Eine der Fragen erschien ein paar Wochen nach der Geburt auf der Bildfläche:

Muss man für seine Kinder Geld sparen?

Keine schlechte Frage. Hatte sie doch zumindest nichts mit Bauchnabelpflege, Kindspech (alle glücklichen Ahnungslosen klicken bitte hier) oder Reflux zu tun.

Die Frage nach dem Muss war für mich schnell geklärt. Nein!

Aber macht es trotzdem Sinn? Also her mit der Frage:

Soll man für seine Kinder Geld sparen?

Für mich gibt es drei gute Gründe dafür. Erstens besteht zumindest die Chance, dass das Kind das angesparte Geld als persönliche Wertschätzung empfindet. Haben wir doch Monat für Monat einen Teil unseres Geldes abgedrückt und beharrlich dem Konto des kleinen Rackers zugeführt. Da das Geld aber dem heranwachsenden Spätpubertierer im Alter von 18 Jahren überschrieben wird, kann die Wertschätzung kurzfristig auch etwas zurückhaltender ausfallen… Ich bin aber guter Hoffnung, dass langfristig Wertschätzung erfolgt und Vertrauen aufgebaut wird.

Der zweite Punkt auf der Pro-Liste heißt Geldbildung. Ist der süße Spross erstmal zum pöbelnden Grundschulkind mutiert, so können erste Erklärungen zur vorhandenen Geldanlage eingestreut werden. Im besten Fall lernt der Filius (oder die Filia) die Grundlagen des Mulitplikationseffektes und – sofern eine hohe Pfiffigkeit vorhanden ist – auch schon über den Zinseszins. Diese Kenntnisse können über die Jahre ausgebaut werden.

Die meisten Eltern werden wohl die Idee im Kopf haben, dass das Kind das angesparte Kind in den Kauf des ersten eigenen Autos investiert. Je nach Höhe des vorhandenen Betrages beim zertifizierten VW Gebrauchtwagenhändler oder auf dem Hinterhof beim Albaner.

Sorry, das war jetzt nicht fair.
Ein Albaner hat es nicht verdient, in einen schmutzigen Topf mit VW geworfen zu werden.

Aber zurück zum Dreikäsehoch. Mein Traum wäre es, wenn meine Kinder entweder das Geld als Reserve behalten oder sogar weiter ansparen. Dann hätten sie im Leben schon einiges begriffen. Alternativ könnte das Geld zum Umzug (Win-Win-Situation für mich) oder auch zu Bildungszwecken eingesetzt werden.

Soweit die Theorie.

Ich versuche mich gedanklich damit abzufinden, dass nicht ich über die Verwendung des angesparten Geldes entscheide. Das sollten die Kinder wirklich besser selbst tun. Bis dahin bleibt mir noch etwas Zeit und die Hoffnung, dass die Kids den Finanzblogroll mal unter ihren Favoriten im Internet Explorer 29 abgespeichert haben werden.

Als geistreicher Leser wird dir aufgefallen sein, dass ich von drei guten Gründen für eine Sparanlage für Kinder gesprochen habe.

Prima aufgepasst!

Aber Vorsicht! Neben den “Soft-Pros” wird es jetzt aber etwas härter… Der dritte Grund heißt: Steuern sparen. Wird eine Geldanlage auf Namen des Kinder geführt, so haben die Eltern ein verwaltendes Zugriffsrecht bis zum 18. Lebensjahr der Erben. Das heißt, es darf Geld ein- und ausgezahlt werden. Die Verwendung für andere Zwecke als zum Wohle des Kindes ist allerdings verboten. Etwas vage ist die Rechtslage bei Anschaffungen für das Kind, zum Beispiel Schulbücher, ein Fahrrad oder Ähnliches. Meistens wird ein solches Vorgehen aber zurecht geahndet und bestraft. Von der moralischen Verwerfung brauchen wir gar nicht sprechen.

Der erwähnte Steuervorteil entsteht dadurch, dass Kinder ebenfalls vom Sparerfreibetrag in Höhe von 801 € Gebrauch machen können. Erhaltene Zinsen müssen bis zu dieser Grenze also nicht versteuert werden. Wenn du also Filius und Filia zu ihrem 18. Lebensjahr ohnehin ein Auto, eine Reise oder einen Umzug finanzieren möchtest, so ist es finanziell sinnvoller das Geld schon mal auf deren Seite zu parken.

So…zurück auf Anfang.

Madame hatte also das Licht der Welt erblickt und Wochen später war die Frage zu klären, ob und welche Sparanlage aufgesetzt werden soll. Die Frage nach dem ob wurde aufgrund der oben genannten Gründe mit “Ja”, die Frage nach welche leider mit “Sparbuch” beantwortet.

Ich war jung und unerfahren…

Also wurde ein Sparbuch bei der örtlichen Spaßkasse eröffnet. Die Zinsen sind variabel und betragen derzeit 0,01 % (kein Scherz). Wir haben uns für eine Sparrate von 25 € pro Monat entschieden.

Madame wurde am 31.12. geboren. Das ist natürlich ein Traum für die familiäre Kindergeldkasse und zeitlich-bezogene Berechnungen.

Hier der Sparverlauf, für welchen ich netterweise einen 5-fach höheren Zins von 0,05% angesetzt habe.

 

sparanlage1

 

Aus eingezahlten 5.400 € werden nach 18 Jahren sagenhafte 5.426 €. Schätzt man die zukünftige Inflation auf jährlich durchschnittlich 1,5 %, wäre es inflationsbereinigt sogar ein Verlust von rund 1.000 €.

Aber: “Das Geld ist sicher” (Mantra?) und wir sichern den Arbeitsplatz des örtlichen Sparkassenfachangestellten. Bankkaufmann heißt das heute. Klingt aber langweilig.

Weil wir in unserer Wohnung noch ein Zimmer frei hatten und im Auto auch noch Platz war, kam Ende 2015 der Thronfolger zur Welt. Auch hier kamen ähnliche Fragen, kurioserweise wieder tausende von neuen möglichen Lösungen und wenig Brauchbares.

Zumindest Kindspech war jetzt bekannt. (Du kannst gerne den Link oben nochmal öffnen…)

Aber auch beim Junior stellte sich die Frage: Wie Sparen wir das Geld an?

Zum Glück war Papa jetzt schon ein bisschen schlauer, weil er unter anderem beim Finanzwesir gelernt hatte. Ohne die Informationen aus Blogs, wäre ich wieder zum Sparkassenschalter geschlurft und hätte ein unsinniges Sparprodukt abgeschlossen. Das war einer dieser Aha-Effekte, warum es den Finanzblogroll gibt.

Eine gute Übersicht zum Thema Sparprodukte für Kinder gibt es übrigens hier. Bausparen, Tagesgeld und Festgeld sind für mich keine Optionen. Das gleiche gilt für Risikoprodukte wie Optionen oder Ähnliches.

Also sollte es ein Sparplan mit Wertpapieren sein. Aber welcher?
Der pfiffige Finanzblogleser weiß:

  1. Einzelaktien besitzen aufgrund fehlender Diversifikation ein zu hohes Risiko
  2. Aktiv gemanagte Aktienfonds haben hohe laufende Gebühren und performen selten besser als der Markt
  3. der Markt kann am besten durch kostengünstige Indexfonds ( ETFs) abgedeckt werden

Ein Indexfonds beinhaltet einen Blumenstrauß verschiedener Aktien oder Anleihen. Es gibt ETFs für bestimmte Regionen, Anlagestrategien und Branchen. Zudem kann zwischen ausschüttenden und thesaurierenden (nicht ausschüttenden) Indexfonds gewählt werden.

Unser Ziel war klar: eine langfristig sichere Anlage ohne Schnickschnack.
Ausschüttende Erträge brauchen wir auch nicht, die sollen mal schon in den Fondsanteilen stecken bleiben.

Eine sehr breite Abdeckung des Aktienmarktes erhält man durch den Index MSCI World, der die Entwicklung von 1.600 Unternehmen aus 23 Ländern widerspiegelt. Die Emerging Markets (Schwellenländer) und kleine Unternehmen sind nicht mit drin, aber wir suchen ja auch nicht die eierlegende Wollmilchsau. (Für jeden, der von diesem Begriff auch genervt ist, aber schon immer mal wissen wollte, wir eine eierlegende Wollmilchsau aussieht: hier klicken).

Den MSCI World ETF mit dem größten Fondsvolumen (die im Fonds eingesetzte Geldmenge) gibt es bei iShares von der Firma Blackrock.

Du kannst und solltest aber natürlich auch selbst auf die Suche nach dem passenden Indexfonds gehen. Eine gute Übersicht über alle ETFs gibt es auf justetf.com.

Ich mich für den ComStage MSCI World TRN UCITS ETF (WKN: ETF110) entschieden. Zum einen, weil der ETF bereits ab 25 € monatlich ohne Ausgabeaufschlag bespart werden kann. Aktuell bieten drei Anbieter diese Möglichkeit. Zum anderen, weil er synthetisch repliziert und den Index über Tauschgeschäfte, sogenannte Swaps ,abbildet. Was ist das denn wieder für ein Teufelszeug?

Über Swaps kann sicherlich gestritten werden, ich sehe aber keine große Gefahr. Alles Wichtige über ETFs und deren Replikationsmethoden ist sehr übersichtlich bei Finanztip dargestellt.

Der ComStage MSCI World kann unter anderem bei comdirect bespart werden. Wer hätte das gedacht bei zwei Commerzbank-Produkten

Die jährliche Gebühr beträgt überschaubare 0,2%. Auch wenn ich nicht in die Glaskugel schauen kann, so erwarte ich in den kommenden Jahren eine durchschnittliche Rendite von 5 % vor Inflation. Ich denke, das ist eher eine konservative Schätzung. Die Depotentwicklung für den den Bub’ sähe dann wie folgt aus

sparanlage2

Nach 18 Jahren wäre aus den insgesamt eingezahlten 5.400 € ein Sümmchen von 8.862 € angewachsen. Nicht schlecht.

Um das Trauerspiel für Madame zu vervollständigen hier der direkte Vergleich in Zahlen und grafisch

 

sparanlage3.

sparanlage4

 

Die Renditen und der Wert der Aktienanlage sind natürlich schwankend, sodass es keine lineare Entwicklung geben wird. Theoretisch ab, überholt der Thronfolger mit seinem Vermögen seine Schwester im Alter von 10 Jahren. Bloß gut, dass Madame dann 13 Jahre alt ist und sicherlich andere Probleme hat…

Aber 8.862 € reichen doch nicht für einen Mercedes oder?

Stimmt. Den hat mein Sohnemann direkt als Geschenk beim Anlegen des JuniorDepot dazu bekommen. Allerdings nur die Bobbycar-Variante

bobbycar

Das Ding steht noch verpackt im Keller, da der Junge bisher sowohl die zwei-, als auch die vierbeinige Fortbewegung verweigert.

Aber seine Zeit wird kommen! 

Hast du auch einen Fondssparplan für deine Kinder oder Patenkinder? Welchen Broker kannst du empfehlen? Oder nutzt du lieber das gute alte Sparbuch?

Möchtest du ab sofort über neue Beiträge informiert werden?
Dann melde dich jetzt für meinen Newsletter an.

Email

Teilen macht Freu(n)de... Share on Facebook0Tweet about this on TwitterShare on Google+0Pin on Pinterest0Email this to someone

9 Gedanken zu „Warum mein Sohn bald Mercedes fährt und trotzdem mit 10 Jahren reicher sein wird als seine große Schwester

  • Juni 24, 2016 um 9:21 am
    Permalink

    Hallo Felix,

    die Sache “Allerdings gibt es dort mit dem DKB-Broker u18 ein kostenloses Juniordepot und 1.500 Fondssparpläne ohne Ausgabeaufschlag. Unter diesen finden sich auch MSCI World ETFs mit günstigen Gebühren” hat mich dann doch näher interessiert.

    Ich habe das genannten Depot gefunden und auch Fondssparpläne. Auch den ETF. Allerdings schreibt die DKB, dass sie nur Fondssparpläne anbietet.

    Aufgrund Deiner Angabe (die für mich so klingt, als könne man den ETF als Sparplan einrichten) habe ich nachgehakt und als Antwort hieß es: “Aktuell bieten wir noch nicht die Möglichkeit an, ETFs als Sparplan anzulegen.”

    Vielleicht habe ich aber auch Deinen Satz falsch interpretiert…?

    Antwort
    • Juni 24, 2016 um 10:21 am
      Permalink

      Hallo Markus,
      vielen Dank für deine Rückmeldung! Ich habe mich kürzlich mit einem Kollegen über die DKB unterhalten und bin dadurch aufmerksam geworden. Außerdem betreibt ein Freund Onlinebanking per DKB betreibt, der ebenfalls sehr zufrieden ist.
      Nach dem Gespräch mit erwähntem Kollegen habe ich mich auf der Homepage umgeschaut. “Vermögen aufbauen” > “DKB Broker” > “1.500 Fondssparpläne”. Daraufhin kommt man zu einer Übersicht der angebotenen Fonds. Dort finden sich auch zahlreiche und gut ETFs. Daher bin ich davon ausgegangen, dass diese auch im Rahmen eines kostenlosen Sparplanes bespart werden können.
      Allerdings scheint es da wirklich ein Missverständnis zu geben. Mein Freund Google sagt mir nämlich auch, dass es derzeit keine ETF-Sparpläne bei der DKB gibt. Das hätte man wahrscheinlich erst nach der Anmeldung bei der DKB erfahren…
      Vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich werde den Verweis im Beitrag löschen, damit andere Leser nicht auch verwirrt werden.
      Ich bin übrigens bei der Consorsbank. Die bietet auch gute Sparpläne für thesaurierende ETFs an. Laufzeit der Aktion mindestens bis 2019.
      Ansonsten findest du ja bei justetf.com gute Vergleiche.

      Antwort
  • Juni 24, 2016 um 8:05 pm
    Permalink

    Hallo Felix,

    So wie ich das verstanden habe ist der besparte ETF110 thesaurierend mit “Steuerstundung”, d.h. der Sparerfreibetrag für deinen Sohn wird in der Ansparphase gar nicht angetastet. Und bei Verkauf wird dann der gesamte Gewinn versteuert.
    Macht es nicht mehr Sinn zunächst einen ausschüttenden (physisch replizierend, steuereinfach) ETF zu besparen bis der Freibetrag durch die Ausschüttung überschritten wird? Anschließend kann man ja immer noch auf das Steuerstundungsmodell mit synthetischen thesaurierern umschwenken.
    So war zu mindest mein bisheriger Plan.

    VG Lukas

    Antwort
    • Juni 25, 2016 um 7:26 am
      Permalink

      Hi Lukas,
      das klingt nach einem Plan und ist grundsätzlich auch nicht verkehrt.
      An der Stelle möchte ich gerne nochmal auf eine Übersicht hinweisen, die Alexandra von Sauerkraut und Zaster (leider aktuell nicht blogggend aktiv) erstellt hat und die zahlreich kommentiert wurde > http://sauerkrautundzaster.de/etf-entscheidungshilfe
      Für meine Geldanlage bevorzuge ich (mittlerweile) auch ausschüttende ETFs. Dividendenerträge werden direkt versteuert, ich sehe passive Einnahmen reinkommen und kann diese wieder anlegen und zur Diversifikation nutzen. Fertig ist die Laube.
      Für meinen Sohnemann brauche ich das nicht. Wichtig ist mir vor allem wenig Aufwand. Zudem sollen Erträge mal schön im Fond stecken bleiben und beim Zinseszinseffekt helfen.
      Der entscheidende Punkt gegen den iShares für mich war, dass es dafür aktuell keinen kostenfreien Sparplan mit einer Rate von 25€ gibt. Überhaupt werden kostenfreie Sparpläne eher für thesaurierende ETFs angeboten. Ist zumindest mein Gefühl.
      Zuletzt noch ein psychologischer Punkt. Ich habe geschrieben, dass ich Hoffnung hätte, dass das angesparte Depot vom Filius weiter bespart und nicht komplett entnommen wird. Die Versteuerung bei Entnahme von Fondsanteilen könnte dafür später ein Argument sein. Wird nur eine Teil der Anteile verkauft, so kann man unterhalb des Sparerfreibetrages bleiben.
      Aber möglicherweise sehen wir mit Abschaffung der Abgeltungssteuer noch eine Erhöhung der Freibeträge.
      Was am Ende raus kommt, bleibt für uns alle ungewiss. Ich persönlich halte die ETFs von ComStage und iShares (ETF110 & A0RPWH) grundsätzlich beide für sinnvoll und geeignet. Der Rest ist Philisophie. Und da hilft nur: Ruhig bleiben und Wein trinken.

      Antwort
    • Juni 25, 2016 um 8:28 am
      Permalink

      Hallo Felix, hallo Lukas,

      der Thronfolger wird ja im Alter von 18 vielleicht noch gar kein Geld verdienen. Wenn das Steuersystem noch ähnlich dem heutigen sein wird, wird er den Grundfreibetrag daher gar nicht ausreizen (2016: 8.652 €) und Gewinne bis zu dieser Höhe nicht versteuern müssen.

      Ach, und eine kleine Frage zu “Madame” – ihr wollt doch nicht wirklich zwei verschiedene Anlagestrategien für die nächsten Jahre durchführen und für “Thronfolger” anders anlegen als für “Madame”, oder? Ich vermute doch mal schwer, dass dies nur zur Verdeutlichung des Zinseszinseffekt aus didaktischen Gründen im Beispiel so geblieben ist. Ansonsten sehe ich dunkle Wolken am Horizont aufziehen…

      LG
      Dummerchen

      Antwort
      • Juni 25, 2016 um 9:45 am
        Permalink

        Dunkler als an diesem Wochenende können die Wolken kaum werden. Aber du hast natürlich recht. Gleiche Zinsen fur alle. Bisher läuft fur Madame das Sparbuch weiter.
        Vielleicht “probiere” ich bei ihr den von Lukas erwähnten iShares ETF.

        Antwort
  • Juli 3, 2016 um 4:26 pm
    Permalink

    Hi Felix,

    danke für den offenen und transparenten Artikel!
    Um den Kommentar von Dummerchen aufzugreifen: Gleiche Zinsen für beide macht natürlich Sinn. Nicht zuletzt weil deine Tochter statistisch gesehen eh weniger verdienen und durch ggf. Babypause, geringeres Gehalt etc. auch im Alter weniger Rente erhalten wird als dein Sohn. Sie wird es also allein aufgrund ihres Geschlechtes finanziell schwieriger haben… Ein Umstand, den man als Elternteil sicherlich frühzeitig berücksichtigen kann.

    Toll, dass ihr euch so intensiv damit beschäftigt!

    Viele Grüße
    Natascha

    Antwort
  • August 8, 2016 um 6:57 pm
    Permalink

    Hallo Felix,
    Sehr nett geschriebener Artikel! Als Vater von Zwillingen stelle ich mir natürlich auch die Frage, wie ich für die beiden am besten sparen soll! Vorteil ist nur, dass es keinen zeitlichen Unterschied gibt ;-))
    Freue mich, wenn Du mal bei meinem Blog vorbeischaust: https://meinefinanziellefreiheit.com
    Viele Grüße,
    FF

    Antwort
    • August 8, 2016 um 7:13 pm
      Permalink

      Hallo “FF”,
      erstmal meinen Respekt für das Überleben mit Zwillingen – “doppeltes Glück” 😉
      Du kannst ja einmal den MSCI World und einmal Emerging Markets nehmen. Das wird sicher ein spannendes Rennen.

      Ich schau mal auf deinem Blog vorbei 🙂

      Viele Grüße
      Felix

      Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.