Piotroski F-Score

Der Piotroski F-Score ist ein Neun-Punkte-Plan für eine fundamentale Aktienanalyse. Er wurde im Jahr 2000 von Joseph Piotroski entwickelt.

Mithilfe des Scoring-Modells, sollen gute Value-Aktien von schlechten unterschieden werden. Das klassische Value-Screening ist aus Piotroskis Sicht unzureichend, da es die Substanz von Unternehmen nur unzureichend bewertet. Einzelne Kennzahlen wie das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) lieferten keine Aussage über die “Gesundheit” eines Unternehmens.

Der Piotroski F-Score versucht auch, die Hintergründe von potentiell niedrigen Bewertungen zu beleuchten.

Die 9 Kriterien des Piotroski F-Scores

Profitabilität

1. Positiver Nettogewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr > 1 Punkt
2. Positiver Operativer Cash Flow im abgelaufenen Geschäftsjahr > 1 Punkt
3. Höhere Gesamtkapitalrendite im Vergleich zum Vorjahr > 1 Punkt
4. Operativer Cash Flow größer als Nettogewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr > 1 Punkt

Leverage, Liquidität und Finanzierung

5. Niedrigerer Verschuldungsgrad im Vergleich zum Vorjahr > 1 Punkt
6. Höhere Liquidität 3. Grades im Vergleich zum Vorjahr > 1 Punkt
7. Anzahl Aktien nicht höher im Vergleich zum Vorjahr > 1 Punkt

Operative Effizienz

8. Höhere Rohmarge im Vergleich zum Vorjahr > 1 Punkt
9. Höherer Kapitalumschlag im Vergleich zum Vorjahr > 1 Punkt

 (Quelle)

Weitere Infos zum Piotroski F-Score findest du beim Dividenden-Adel oder dem DIY-Investor.

Ich finde den Ansatz des Modells gut und untersuche regelmäßig Aktien mit dem Piotroski F-Score.

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