Schulterblick – Finanzartikel KW 33 / 2016

Folgende Artikel aus der Welt der Finanzen sind mir in dieser Woche aufgefallen.

Viel Spaß beim Lesen und ein schönes Wochenende!

10x10Keine universell gültigen Rebalancing-Regeln? >>> Die Bedeutung des Rebalancings im Anlageprozess

FrugalistenKein Spaß und keine sozialen Kontake durch frugalistischen Lebensstil? >>> Heißt Sparen verzichten? Günstige Hobbys, die mich nichts vermissen lassen

FAZ.NETÜber die theoretische Idealwelt vieler Veteranen >>> Leitzinsen beeinflussen Anleiherenditen, aber bestimmen sie nicht

ZEIT_ONLINEDie Generation Y konsumiert einfach zu wenig… >>> Sie erfüllen die Erwartungen einfach nicht

Die_BörsenbloggerHaben die Börsenblogger den Finanzwesir im Podcast nicht gehört?… >>> Dividendenstrategie – Auf lange Sicht nicht zu schlagen

Stefans_BörsenblogStefan Börsenblog zieht Bilanz >>> Ein gutes Jahr (Teil 1)

Dividenden_SammlerEbenfalls Bilanzwoche beim Dividenden-Sammler >>> 3.882 EUR Dividenden-Einnahmen im Jahr – Meilenstein & Depot Update

SüddeutschePopulismus, der am Ende noch Stimmen kostet? >>> Gabriel nennt Rente mit 69 “bekloppte Idee”

BitcoinBlogFinanz-Revolution oder Utopie? >>> Das ist das Potenzial, das das Weltwirtschaftsforum in der Blockchain erkennt

FAZ.NETWealth Defense – eine Sorge, die mir (noch?) erspart bleibt >>> Die Verteidigung des Reichtums

Und jetzt Rechner oder Smartphone aus, denn…

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6 Gedanken zu „Schulterblick – Finanzartikel KW 33 / 2016

  • August 19, 2016 um 8:16 pm
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    Der Artikel über die Generation Y von zeit.de ist echt interessant.. Und es stimmt: Das Smartphone ist heutzutage wichtiger als das Auto. In den Großstädten ist der Berufsverkehr so schlimm, dass ein Auto keine wirklichen Vorteile bringt. In einer Zeit, wo man ständig beruflich flexibel bleiben muss, ist die Bindung an ein Eigenheim eigentlich auch unsinnig. Im besten Fall erben einige sogar ein Haus von den Großeltern oder bleiben im Haus der Eltern. Da man uns stets predigt, dass unsere Generation kaum Rente bekommt und das Rentenalter weiter nach hinten geschoben wird, bin ich mir mittlerweile nicht mal mehr sicher, ob ich im Alter noch in Deutschland bin. Hätte ich früher nie gedacht, aber wir weil wir es eigentlich so schön haben, misstraue ich unseren Zukunftsaussichten. Gleichzeitig bin ich natürlich optimistisch, dass meine Generation zumindest keinen Krieg startet. Dafür haben wir viel zu internationale Bekanntschaften und sind ein Land voller Menschen mit Migrationshintergrund. Wir sind nicht sonderlich politisch, dafür aber sehr offen für alles.

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    • August 19, 2016 um 8:37 pm
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      Ich denke auch, dass die Generation Y bei bestimmten Themen sehr viel ambivalenter ist, als die Generationen zuvor. Zum Beispiel gibt es eine recht stark wachsende Bewegung der Minimalisten. Im Gegenzug gibt es die – sagen wir mal freundlich – fleißigen Kosumenten.
      Das Thema Rente wird Deutschland sicher in den nächsten Wahlkampf-Monaten beschäftigen. Den Vorstoß zur Rente mit 69 begrüße ich persönlich sehr und gläube, dass es in der Bevölkerung auch ein recht großes Verständnis gibt. Mit seinem Kommentar (“beloppte Idee”) hat Herr Gabriel die SPD wohl ins Abseits gestellt.
      Die Krisen werden leider kommen, ich hoffe aber auch dass wir und meine/unsere Kinder keinen Krieg miterleben müssen. Ďafür muss Deutschland aber endlich aufhören, Waffen in aller Herren Länder zu verkaufen. Aber das ist wohl ein anderes Thema…

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      • August 20, 2016 um 12:18 pm
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        Welches Verständnis sollte man bei der Rente ab 69 aufbringen? Mein Verständnis ist da relativ gering. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die die Lebenserwartung durch die längere Arbeitszeit wieder sinken wird. Herzinfarkt und Schlaganfall an der Tagesordnung. Arbeiten mit Magengeschwür und Bandscheibenvorfällen.

        Was die bevorstehende Entwicklung unserer Gesellschaft und unseres Rentensystems betrifft, bin ich ziemlich enttäuscht. Ich bin mit 17 ins Arbeitsleben eingestiegen. Vielleicht kann ich als eine der wenigen in meiner Firma mal meine 50-jährige Betriebszugehörigkeit dort feiern. Wir zahlen immer höhere Beiträge (Steuern + Krankenversicherung), dürfen länger arbeiten, bekommen im Alter weniger Rente und dürfen davon dann auch noch mehr Abgaben auf diese mickrige Rente zahlen. Und sollten wir schon vor dem Renteneintritt aufgrund gesundheitlicher Probleme in Rente gegen müssen, drohen auch noch hohe Abschläge. Ich kann dem ganzen System also absolut nichts abgewinnen. Sollte man Erspartes haben, geht das Geld aufgrund der Pflegebedürftigkeit drauf.

        Ich baue Produktionsanlagen und erlebe, wie aus einer Anlage jede Minute ein fertiges Auto gespuckt wird und man will uns weiß machen, dass jeder von uns 40 Stunden die Woche arbeiten muss? Früher hat ein Mann seine 5-köpfige Familie ernähren können und heute braucht es 1,5 Gehälter um 1-2 Kinder zu ernähren? Obwohl eigentlich fast jede Arbeit ans Ausland verlegt wird? Irgendwann stimmt da doch nicht. Man braucht 2 Autos, hat lauter alte Handys in der Kommode, mehrere Fernseher. Wir schaffen uns diesen Konsum- und Produktionszwang selbst.

        Wenn schon arbeiten bis 69/70, dann wenigstens mit weniger Wochenstunden, damit die Leute auch noch ein Leben haben. Ich bin ein Mensch und keine Ameise.

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        • August 20, 2016 um 6:06 pm
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          Die Entwikkung der Lebenserwartung erfordert eine Anpassung des Renteneintrittsalters. Ich vermute aber auch, dass es aufgrund bestimmterbekannter Krankheiten oder noch ungeahnten Epidemien (z.B. Multiresistente Keime) zu geringeren Lebenserwartung kommen kann, als es heute die Prognosen vorhersagen. Parallel zur Rente mit 69, bin ich aber auch für eine Lebensarbeitszeitrente oder wie immer das Kind hei§en mag. 40-45 Jahre arbeiten und abschlagsfrei in Rente.

          In meinem letzten Job war ich im Bereich Prozessoptimierung tätig. Auch da hieß es Rationalisierung und Automatisierung. Vor allem für die Kollegen mit geringer Schul- und Berufsbildung und bis dato einfacher Tätigkeit, mussten (zum Glück durch andere als mich) “alternative Einsatzmöglichkeiten” gefunden werden. Ich bin froh, dass ich bei dem Thema raus bin. Mit wurde aber spätestens da klar, wie wichtig eine gute (Aus-)Bildung in unserem System ist.

          Bei der Wochenarbeitszeit sehe ich auch, dass sich neue Modelle entwickeln müssen. Und für bestimmte Tätigkeiten passiert das ja auch schon, z.B. durch Homeoffice oder flexible Arbeitszeiten. Bei der Unterstützung drr Mütter hapert es noch. Wir wollen ja ertsmal die Frauenquoten in den Vorständen schaffen – total wichtig…

          Ich denke wir leben in einem System, dass für vielleicht 70% der Bevölkerung gut funktioniert. Der andere Teil umfasst Menschen, die entweder keine Möglichkeiten haben, irgendwann nochmal auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen oder die auch mit zwei Jobs kaum über die Runden kommen. Wirtschaft und Politik versuchen dieses Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Solange das gelingt, erwarte ich weder große Reformen, noch großartige Auf-/Widerstände.

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    • August 21, 2016 um 3:55 pm
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      @Ex-Studentin
      mit dem Krieg wäre ich mir da nicht zu sicher. Wir normalen Bürger wollen keinen Krieg, aber unsere Politiker und auch die Medien schüren seit einiger Zeit überall Konfliktsituationen, die viellicht irgendwann mal richtig ausarten werden. Die von der Kanzlerin im Alleingang betriebene Flüchtlingsgeschichte löst mittlerweile bei vielen bislang keinesfalls fremdenfeindlichen Menschen ( nicht nur Deutschen, sondern lange hier lebende Migranten ) keine guten Gefühle aus. Dann ständiges Russlandbashing, Die EU verhält sich so, dass immer mehr Menschen einen riesigen Hals dagegen haben (nicht gegen ein friedliches miteinander unter den europäischen Völkern, sondern nur gegen die EU-Krake), Mit der Türkei sieht es gar nicht gut aus. Dann noch Trump vs. Clinton. uUnser Geldsystem braucht alle 80-100 Jahre einen Reset… Also ich bin gespannt… Es sieht meiner Meinung nach nicht gut aus, was den Frieden und das Miteinander aussieht die nächsten Jahre…Die Menschen wollen keinen Krieg, aber Politik, Hochfinanz und die Medien schüren gewaltig Unruhe…

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  • August 21, 2016 um 4:45 pm
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    Ich finde den Blogpost von Oliver (frugalisten.de) sehr gut. Er zeigt an seinem Beispiel, wie man mit fast kostenlosen Hobbies viel Spaß haben kann.

    Bezüglich der Rente mit 69: Ich rechne seit Jahren damit, dass ich vor 70 nicht in Rente gehen werde. Wenn man durchschnittlich älter wird, dann sollte man auch durchschnittlich fitter sein im Alter. Es ist eigentlich nur logisch, dass das Renteneintrittsalter immer weiter angehoben wird. Nicht dass ich das gut finde, im Gegenteil. Aber darum sparen wir ja auch fleißig.

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