Warum ich mit einer Sparquote von 0,1 % glücklich bin

Wie ich bereits in einem älteren Beitrag beschrieben habe, führe ich seit Anfang 2016 ein Haushaltsbuch. Und – man kann es gar nicht oft genug wiederholen – genau das ist der erste Schritt, um seine Finanzen in den Griff zu bekommen.

Das Jahr 2016 ist zwar schon etwas länger Geschichte. Allerdings konnte ich erst jetzt alle nachgelagerten Einnahmen und Ausgaben verrechnen. Ergänzt wurden beispielsweise Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge. Da es sich um eine Brutto-Entgeltumwandlung handelt, sind hierfür keine Kontobewegungen sichtbar. Zudem gab es noch Ausgaben, die dem Dezember zugerechnet werden mussten. Etwa für Weihnachtsgeschenke.

Wie hoch ist meine Sparquote?

Bei der Auswertung der Kostenarten fällt sofort ein Bereich auf. Beziehungsweise fällt er nicht auf. Die Kostenart Sparen (lila) ist dem Diagramm keinen Pixel der Fläche wert.

Als Kostenarten definiere ich Fixe Kosten, Variable Kosten und Altersvorsorge. Da ich teilweise selbst zur Randgruppe der Betriebswissenschaftler gehöre, weiß ich, dass der Begriff Kostenart an dieser Stelle nicht unbedingt korrekt ist. Ist aber egal – es geht ja um mein persönliches Haushaltsbuch.

Häufig hört man von der Regel, dass die Fixkosten maximal 50% der Einnahmen ausmachen sollen. Das wäre schon mal erfüllt.

Auf die Verteilung der variablen und fixen Kosten gehe ich an dieser Stelle nicht näher ein. Falls du Interesse daran hast, lass es mich unten über einen Kommentar zum Beitrag wissen.

Bleiben also die Bereiche Altersvorsorge und Sparen.

Was heißt Sparen

Aus meiner Sicht wird der Begriff Sparen häufig missverstanden und missbräuchlich verwendet. Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff Sparen?

“Sparen […] ist der Verzicht auf den Verbrauch von Einkommen oder Gütern und Dienstleistungen (Konsumverzicht) zwecks späterer Verwendung.” (Quelle: Wikipedia)

Sparen = “Geld nicht ausgeben, sondern [für einen bestimmten Zweck] zurücklegen, auf ein Konto einzahlen” (Quelle: Duden)

Merke: Eine Sparquote von x % sagt wenig über den langfristigen Vermögensaufbau aus.

Und genau deshalb sehe ich die Kategorie Altersvorsorge als Ausgaben. Geld, welches in die private Rentenversicherung (ja leider), die Riester-Rente (ja leider), die betriebliche Altersvorsorge oder das langfristige Depot wandert, zählt für mich als Ausgabe. Die Kohle ist weg und kann nicht für irgendwelche Anschaffungen verwendet werden.

Der Bereich Sparen ist also die Differenz aus Einnahmen und Fixen Kosten, sowie Variablen Kosten und Altersvorsorge.

Wenngleich die Ausgaben für Altersvorsorge als “gute Ausgaben” benamst werden können.

Warum ich mit einer Sparquote von 0,1 % glücklich bin

Erinnern wir uns an die Schritte zur Strukturierung der eigenen Finanzen und zum langfristigen Vermögensaufbau. Die einzelnen Schritte sehen bei jedem Blogger , YouTuber oder selbsternannten Finanzexperten anders aus. Ich halte folgende Schritte für sinnvoll:

1. Überblick verschaffen (Haushaltsbuch führen)
2. Aufbau einer kleinen Finanzreserve: ca. 1.000 € (Tagesgeld)
3. Finanzielle Mittel einteilen (Budgets erstellen)
4. Abbau aller Verbindlichkeiten (Schulden)
5. Absicherung existenzieller Risiken (Versicherungen)
6. Aufbau einer Cash-Reserve: 3-6 Monatsgehälter (Tagesgeld)
7. Langfristiger Vermögensaufbau (Wertpapiere)

Wir befinden uns derzeit bei Schritt #7. Solltest du bei Schritt #4 oder Schritt #1 stehen, ist das aber auch kein Problem. Wichtig ist, dass kein Schritt übersprungen wird! Ich habe das Gefühl, dass einige Anleger möglichst schnell viele Aktien besitzen möchten. Gerade derzeit kann man ja durchaus einige Kurssteigerungen mitnehmen. Allerdings sollte man dafür nicht die Cash-Reserven antasten. Diese sollten zur unbedingt zu freien Verfügung stehen, falls aus persönlichen Gründen kurzfristig Kapital benötigt wird.

Natürlich könnte man dann auch Wertpapiere verkaufen. Wie der Teufel es will, sind aber meistens genau dann die Kurse im Keller. Aus Buchverlusten werden reale Verluste.

Daher sind Investitionen bei einer Buy-and-hold Strategie aus meiner Sicht als Ausgaben zu sehen. Nicht als Umbuchung oder sonstiges.

Mit 9 % Altersvorsorge wird man doch nicht finanziell frei

Noch ein paar Worte zur Kategorie Altersvorsorge. Wie du in der Grafik oben erkennen kannst, lag der Anteil der in diese Kategorie fallenden Ausgaben bei 9,0 % der Gesamteinnahmen.

Seit Anfang 2016 führe ich das Haushaltsbuch. Schnell habe ich die Versicherungen durchforstet und diese auf sinnvolle Verträge beschränkt. Schulden waren glücklicherweise bereits getilgt und eine Cash-Reserve auch schnell aufgebaut.

Für die Anschaffung eines neuen Autos (in 4+x Jahren), habe ich ein eigenes Tagesgeld-Konto eingerichtet. Darauf wandert jeden Monat per Dauerauftrag ein fester Betrag. Warum tue ich das? Das Ziel ist einfach erklärt. Das nächste Auto soll möglichst Cash bezahlt werden. Daher müssen wir dafür “sparen”. Allerdings zähle ich auch diesen Betrag nicht zur Kategorie Sparen. Es ist ja fest davon auszugehen, dass die angesparte Summe für den Autokauf verwendet werden wird. Ich kalkuliere praktisch mit vorgelagerten Abschreibungen.

Zu berücksichtigen ist auch die familiäre Situation. Meine Frau kümmert sich derzeit um unsere zwei kleinen Kinder und kann somit keine Einnahmen erzielen. Allerdings erspart sie uns auch Ausgaben, da die Kosten für Kinderbetreuung günstiger ausfallen. Und fernab von allen finanziellen Berechnungen finde ich es toll, dass sie die Entwicklung unserer Kinder begleiten, fördern und miterleben kann. Hier beginnt für mich Finanzielle Freiheit.

Unterm Strich bleiben eben 9 % der Einnahmen für die langfristige Altersvorsorge. Unser Ziel für das Jahr 2017 liegt bei 15 %.

Schau nicht zu sehr auf Andere

Ganz wichtig: Lass dich von anderen Blogs bei den Themen Sparen und Geldanlage motivieren. Aber schau auch auf deine persönlichen Möglichkeiten und deine Ziele. Du musst nicht von heute auf morgen eine Sparquote Investitionsquote von 30% oder 40% haben.

Solltest du außerdem verheiratet sein, einen Partner oder gar eine Familie haben, ist es noch etwas anspruchsvoller. Es ist absolut notwendig, den finanziellen Weg gemeinsam zu gehen. Es wird nicht funktionieren, wenn dein Partner nicht mitmacht.

Und ganz nebenbei: Vergiss nicht zu leben!

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16 Gedanken zu „Warum ich mit einer Sparquote von 0,1 % glücklich bin

  • Februar 23, 2017 um 9:27 am
    Permalink

    Moin! Da muss ich dir widersprechen. Ich sehe Altersvorsorge und Investitionen nicht als Ausgaben wie du, sondern tatsächlich als Umschichtungen. Das Geld ist nämlich nicht weg und es hat auch kein anderer.

    Denn Sparen laut der obigen Definition heißt ja nicht, dass es für eine Anschaffung zurückgelegt werden muss. Die erste Definition spricht von “späterer Verwendung”, die zweite von “einem bestimmten Zweck”. Es ist also mitnichten nur Konsum gemeint.

    Dein Argument, warum es sich um keine Umbuchungen, sondern Ausgaben handelt, kann ich also nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht kannst du das noch etwas ausführen?

    Antwort
    • Februar 23, 2017 um 10:48 am
      Permalink

      Hi Dominic,
      stimmt – langfristige Anlage von Vermögen ist auch eine Art der späteren Verwendung.
      Dann muss ich wohl noch ein weiteres Zitat suchen, welches mir Recht gibt 😉

      Beste Grüße
      Felix

      Antwort
  • Februar 23, 2017 um 10:24 am
    Permalink

    Hi Felix,

    ich finde es wichtig, dass du die Missverständnisse beim “Sparen” ansprichst. Ich habe selber auch bereits hin und wieder anklingen lassen, dass ich die monatlichen “Sparquoten” auf so einigen Finanzblogs für Non-Sense halte.
    Insbesondere erfolgt die Ermittlung der Sparquote meist cash-basiert. Eine Periodenabgrenzung erfolgt meist gar nicht. Was bedeutet schon eine 50% Sparquote im Januar, wenn du durch den Urlaub im März bei 0% bist und durch den Autokauf im Dezember bei -112%.
    Wie du am Beispiel des Autokaufs zeigst, sind viele größere Ausgaben absehbar. Diese sollten in der Kalkulation durch eine sinnvolle Periodenabgrenzung berücksichtigt werden. Ich selber führe zwar kein separates Tagesgeldkonto, führe aber Buch um die Übersicht zu behalten. Monatlich grenze ich einen Betrag meines Einkommens ab für Urlaub, Umzug und größere Anschaffungen.
    Hätte ich meinen Notgroschen noch nicht zur Seite gelegt, würde dieser zuerst befüllt werden. Da dies bereits geschehen ist, entspricht bei mir die Sparquote nach Abgrenzung meiner Investitionsquote.
    Letztlich muss jeder selber wissen, mit welchem Maß man am besten zurecht kommt. Nur sollten Äpfel nicht mit Birnen verglichen werden.

    Beste Grüße
    Pascal

    Antwort
    • Februar 23, 2017 um 10:54 am
      Permalink

      Hi Pascal,

      der häufig veröffentlichte “Non-Sense” bei unterjähriger Betrachtungsweise ist ein guter ergänzender Punkt. Ausgaben für Urlaube und das Auto (Reparaturen etc.) laufen bei mir monatlich ohne vorheriges “Ansparen”. Dann sehe ich in der Monatsübersicht auch schnell, wo und warum die Ausgaben in dem einen oder anderen Monat mal höher waren. Entscheidend ist am Ende ohnehin nur die Jahressicht.

      Jetzt müssen wir uns nur noch einigen, ob wir das Baby Periodenabgrenzung oder vorgelagerte Abschreibung nennen 🙂

      Beste Grüße
      Felix

      Antwort
      • Februar 23, 2017 um 11:56 am
        Permalink

        Wie wäre es mit “Rückstellungen für ausstehende Rechnungen”? 😉

        Beste Grüße
        Pascal

        Antwort
        • Februar 23, 2017 um 12:40 pm
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          Klingt noch nicht spektakulär genug. Aber übergangsweise okay!

          Antwort
          • Februar 23, 2017 um 3:47 pm
            Permalink

            Da ist was dran. Vermutlich müssen wir auf die englische Sprache zurückgreifen…

  • Februar 23, 2017 um 10:43 am
    Permalink

    Ein Haushatsbuch führen ist wieder im Trend. Mit der Teilung der Finanzen in solche Kategorien als Fixen Kosten, sowie Variablen Kosten und Altersvorsorge bin ich völlig einverstanden. So kann man die Geldausgaben besser kontrollieren.

    Antwort
    • Februar 23, 2017 um 10:49 am
      Permalink

      Danke für dein Einverständnis 😉

      Antwort
  • Februar 23, 2017 um 12:29 pm
    Permalink

    Hallo,

    da du es im Artikel angebracht hast: Mich würde tatsächlich grob interessieren, welche Posten du den variablen Kosten zugerechnet hast. Gerade im Bereich Lebenshaltung finde ich eine Abgrenzung nicht trivial. Lebensmittel und Haushaltsbedarf sind für mich fixe Kosten. Dann habe ich für mich “Luxus” definiert. Bspw. Essen gehen oder Pizzaservice. Diese sehe ich als variabel an, da tatsächlich verzichtbar. Insgesamt erscheinen mir deine variabel Kosten recht hoch im Verhältnis zu den fixen.

    Zum Thema Sparquote. An sich sehe ich es wie du. “Sparen” für den nächsten Urlaub/das nächste Auto hilft uns nicht beim Vermögensaufbau. Allerdings sehe ich auch wenig Sinn darin, das Geld was man in X Jahren wohl mal benötigt, auf einem ertragslosen Tagesgeldkonto versauern zu lassen. Ich gehe dabei mal davon aus, dass das benötigte Geld nur einen Teil des Vermögens darstellt. Für mich definieren ich Sparen als alles, was ich aus laufenden Einnahmen in ein Depot einzahle. Sollte ich Geld aus dem Depot entnehmen müssen (Urlaub, Möbel) reduziert das nach meiner Logik den monatlichen/jährlich Sparbetrag und entsprechend die Quote.

    Viele Grüße,
    Mathias

    Antwort
    • Februar 23, 2017 um 12:50 pm
      Permalink

      Hallo Mathias,

      die Unterscheidung “normale” Lebenshaltung = fixe Kosten und “Luxus” (z.B. Essen gehen) = variable Kosten habe ich schon mal woanders gesehen. Grundsätzlich verstehe ich auch den Sinn dahinter (auf Luxus kann im Notfall verzichtet werden, wobei trotzdem irgendwas gegessen und getrunken werden muss). Ich mache diese Unterscheidung derzeit nicht. Grundsätzlich orientiere ich mich an den Kategorien des Statistische Bundesamtes. Im Bereich “Nahrungsmittel und Getränke” unterscheide ich “Einkauf Nahrungsmittel & Getränke” und “Gaststättenbesuche, Catering”. Diese beiden könnte man natürlich einfach auseinander dividieren. Kompliziert wird es aber, wenn “Einkauf Nahrungsmittel & Getränke” in wirklich notwendige Grundnahrungsmittel etc., sowie “Luxus” (vielleicht Steak oder Garnelen…) unterteilt werden sollen. Das hätte für mich auch kein Mehrwert.

      Vielleicht schreibe ich demnächst wirklich mal über meine Kostenverteilung nach Ausgaben-Kategorien.

      Was das “ertragslose Tagesgeldkonto” betrifft gebe ich dir recht. Andererseits laufe ich damit nicht Gefahr, dass ich zu einem schlechten Zeitpunkt an der Börse Wertpapieranteile verkaufen muss. Für Möbel und Urlaube bin ich bei dir. Ein Auto kostet Cash aber schon etwas mehr. Trotzdem ein anregender Ansatz, den es sich lohnt mal durchzurechnen.
      Wenn man es kompliziert machen will 😉

      Beste Grüße
      Felix

      Antwort
      • Februar 23, 2017 um 7:43 pm
        Permalink

        D.h. du hast “Einkauf Nahrungsmittel & Getränke” und “Gaststättenbesuche, Catering” den fixen Ausgaben zugeordnet?

        Viele Grüße,
        Mathias

        Antwort
  • Februar 23, 2017 um 12:50 pm
    Permalink

    Ich finde aus Deiner Sichtweise 9% für den Vermögensaufbau gar nicht so wenig.
    Die meisten Menschen würden in dieser Situation nämlich einfach sagen, dass sie kein Geld sparen oder investieren können, weil

    – sie Kinder haben
    – Alleinverdiener sind
    – es sich sowieso nicht lohne
    – außergewöhnliche Ausgaben (wie ein Auto) alles auffressen

    Du wirtschaftest mit Deinem Geld gut, bildest Rücklagen und legst Geld für ein neues Auto zurück. Bei den meisten scheitert es bereits daran oder sie investieren einfach alles übrig gebliebene Geld ohne Rücklagen für irgendetwas zu bilden.
    Unter Berücksichtigung hiervon wärt ihr wahrscheinlich bei 15% oder noch mehr.

    Natürlich nicht vergleichbar mit meinen 40% als Single, der kein Auto hat und nur teilweise Miete zahlt oder DINKs (Double Income no Kids), die locker ohne Einschränkungen 30% sparen können. Ich finde es wichtig darauf zu verweisen, dass die Investitionsquoten nicht 1:1 verglichen werden können.

    Schöne Grüße
    Dominik

    Antwort
  • Februar 23, 2017 um 5:09 pm
    Permalink

    Ein Onkel sagte einst: “Solange ich am Ende eines Monats noch einen Pfennig übrig habe, habe ich gut gewirtschaftet.”
    Will sagen, wenn die Einnahmen höher sind als die Ausgaben, ist die Richtung schon mal in Ordnung. Wie das Ganze dann bezeichnet wird ist Geschmacksache.
    Sparen bedeutet zuallererst nicht Ausgeben (egal was der Duden sagt). Ob Altersvorsorge unter Ausgaben oder unter Investition oder unter Sparen verbucht wird ist auch egal.
    Wieviel Prozent die Sparquote beträgt ist nicht informativ. Einer kommt mit Reis und Gemüse klar, ein anderer will Fleisch und gewiss nicht in homöopatischer Dosis. Ein Familienvater und am Ende noch Alleinverdiener, kann einige Zeit wenig in den Sparstrumpf stecken.
    Beim Lesen verschiedener Berichte höre ich hinter mir gelegentlich: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer hat die höchste Sparquote im ganzen Land?
    Was zählt ist das Bewusstsein und der Spaß am und im Leben, trotz oder wegen Konsumverzicht.

    Antwort
  • März 12, 2017 um 9:44 am
    Permalink

    Aktuell tue ich mich mit dem Begriff der Sparquote schwer. Sie gibt eine grobe Richtung an, mehr aber nicht. Einkommen und Ausgaben können sich als Arbeitnehmer jederzeit ändern. Überstunden und Provisionen können wegfallen. Man kann den Arbeitgeber wechseln oder arbeitslos werden. Der Arbeitsweg kann sich ändern, ebenso die Beiträge zur Krankenversicherung. Ab und zu hat man einmalige Ausgaben (Urlaub, Elektrik). Ich schaue deswegen lieber auf mein Gesamtvermögen. Dabei sollte man dann noch zwischen risikoreich und risikoarm unterteilen. D.h. das Geld auf Tagesgeldkonto und BSV ist für mich sicher, davon kann ich gute 2 Jahre leben. Mein Depot hingegen könnte mal eben um 60% einknicken.
    Am Ende des Jahres schaue ich bei mir auf 3 Werte: Was habe ich netto eingenommen, was habe ich gespart (TG, BSV, Depot) und wie hoch waren meine Ausgaben (um der Lifestyleinflation entgegen zu wirken).

    Liebe Grüße
    Jenny

    Antwort
    • März 17, 2017 um 5:59 am
      Permalink

      Hi Jenny,
      kommst du mit diesen drei Werten nicht genau auf die Sparquote?! 🙂 Um der Lifestlye-Inflation entgegenzuwirken, müsste die Quote allerdings jährlich steigen (wenn die Einnahmen steigen). Aber dazwischen kommt ja noch “das Leben”: Hochzeit (scheint ja nicht so deins zu sein 🙂 ), Kinder, im schlimmsten Fall Krankheiten/Unfälle etc. Nur um mal die lebensverändernden Dinge zu nennen.
      Ich orientiere mich jetzt auch an den Ausgaben des Vorjahres. Manche Ausgaben steigen aber nun einmal an, wenn man zum Beispiel eine Familie hat: KiTa-Beiträge, Tanzschule o.Ä., Ausgaben für Drogerieartikel (Windeln). Auch die Urlaube werden ein deutlich größerer Posten, sobald wir an die Schulferien gebunden sind.

      Zum Thema risikoarm/risikoreich: Wir haben ein Finanzpolster auf dem Tagesgeldkonto. Die risikoreichen Anlagen stecken 100% in Aktien/Fonds. Zur Altersvorsorge Private Rente + Riester + BaV.
      Zählst du den risikoarmen Anteil als Reserve mit oder hast du eine zusätzliche Reserve?

      Viele Grüße
      Felix

      Antwort

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