Geldanlage ist wie…Sex

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Auf den ersten Blick sind Sex und Geldanlage zwei völlig unterschiedliche Themen.
Auf der einen Seite Prickeln und Ekstase – auf der anderen Seite: Sex 

Die folgenden acht Punkte zeigen dir, dass die beiden gar nicht so weit voneinander entfernt sind.

1. Learning by Doing

Man kann viel darüber lesen, viel darüber reden, sich viele Videos darüber anschauen. Am Ende heißt es: einfach mal machen. Einfach mal ausprobieren.

Und wer die Selbstreflexion für seine Handlungen beherrscht, wird mit jeder praktischen Ausübung besser werden.

2. Es ist keine Frage des Alters

Sex und Geldanlage werden schwieriger, wenn Körper oder Geist nicht mehr richtig mitmacht. Bei manchen sind es die Knochen, bei anderen die Augen oder das Gehirn.

Je nachdem, welche Funktion zuerst ausfällt, wird die Ausübung von Sex oder Geldanlage schwierig. Aber Sex geht auch (fast) ohne Gehirn, Geldanlage auch aus dem Rollstuhl heraus.

Grundsätzlich ist es keine Frage des Alters.
Ein 70-Jähriger kann noch ein aktives Liebesleben haben. Ein 20-Jähriger sollte sich tunlichst mit seinen Finanzen und der Geldanlage beschäftigen.

3. Der eine mag es passiv, der andere aktiv

Passive Geldanlage liegt im Trend. Ob das an der Soziologie der Generation Y liegt, wage ich zu bezweifeln. Die Entscheidung für die passive oder aktive Geldanlage ist vermutlich auch keine Frage des Geschlechts. Möglicherweise steigt die Neigung zum passiven Vermögensaufbau mit dem Alter. Ich kenne aber keine wissenschaftlichen Statistiken, die das belegen würden. Lass es mich wissen, falls du eine Studie hierzu kennst.

Beim Sex gibt es grundsätzliche Ausrichtungen auf passiv oder aktiv. Der Wechsel zwischen beiden Polen ist allerdings deutlich variabler. 

4. Safety first!

Wie wir wissen, gibt es am Kapitalmarkt keine Rendite ohne Risiko. Aber zu viel Risiko ist auch schlecht.
Auf die Mischung kommt es an.

5. Manchen macht es in der Gruppe mehr Spaß

Finanzentscheidungen muss jeder für sich treffen. Beziehungsweise mit seinem Partner. Dank des Internets, sind heutzutage viele Informationen jederzeit zugänglich. Somit kann jeder seine eigenen Schlussfolgerungen ziehen und seine persönliche Anlagestrategie entwickeln.

Manchen hilft es aber auch, sich in der Gruppe auszutauschen. Dafür gibt es beispielweise die Autonomen Zellen des Finanzwesirs.

6. Mit dem richtigen Partner ist alles möglich

Bei der Geldanlage ist es wichtig, sich regelmäßig mit seinem Partner auszutauschen. Beide sollten den gleichen Informationsstand zum aktuellem Vermögen, dem Einkommen, zu Krediten und der Sparquote haben.

Dabei ist aber nicht der Partner in der Bringschuld, der sich hauptsächlich um die Finanzen “kümmert”. Vielmehr sehe ich den Partner in der Verantwortung, der das bisher nicht tut.
Denn der (oder die) sollte den Aufwand und die Verantwortung nicht einfach auf seinen Partner abwälzen.

Beide müssen was tun. Wie im Liebesleben.

7. Mal regiert der Bulle, mal der Bär

Wie immer im Leben, gibt es gute und schlechte Zeiten. Wer das weiß, übersteht die schlechten Zeiten besser.

Entscheidend ist das langfristige Ziel.

8. Professionelle Dienstleistungen halten nicht immer was sie versprechen

Mit Bank- und Versicherungsberatern ist man meist schlecht beraten. Viel passender wären die Bezeichnungen Bank- und Versicherungsverkäufer.
Ich gehe ja auch nicht zum Auto- oder Eisberater…

Ich halte es für sinnvoll, sich Literatur zum Thema Geldanlage zu besorgen und sich im Internet über die verschiedenen Produkte zu informieren. Auf Blogs oder unabhängigen Finanzportalen. Beides sollte schwerpunktmäßig auf objektive Inhalte ausgerichtet sein, sodass viel Raum für die persönliche Schlussfolgerung bleibt.

Wer eine vorgefertigte Meinung haben will, sollte die BILD lesen.

Fazit

Geldanlage und Sex liegen gar nicht weit auseinander. Und bei beidem braucht es keine Zigarette danach.

Ob jetzt aber ein guter Geldanleger auch ein guter Liebhaber ist?!
Ich habe irgendwie meine Zweifel 

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3 Gedanken zu „Geldanlage ist wie…Sex

  • August 9, 2017 um 2:26 pm
    Permalink

    Vielleicht sollte ich doch mal zu einem autonomen Finanzwesirzellen treffen gehen. Steckt wohl doch deutlich mehr dahinter als ich gedacht hatte 🙂

    Antwort
    • August 10, 2017 um 4:42 am
      Permalink

      Lieber Nico, du hast eine blühende Phantasie 🙂

      VG / Felix

      Antwort
    • August 10, 2017 um 6:10 pm
      Permalink

      Hatten wir das Thema nicht in Frankfurt auch schonmal auf den Tisch 😉

      Antwort

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